02.03.2026
Welttag des Hörens 2026
Laut Schätzungen des Dt. Schwerhörigenbundes e.V. haben etwa 16 Millionen der Menschen in Deutschland eine Hörbeeinträchtigung. Weltweit wird daher am 3. März zur aktiven Vorsorge aufgerufen, um schwerwiegende Folgen der Schwerhörigkeit zu minimieren.
Unter dem Motto „Klingt nach Leben! – Das Leben mit allen Sinnen genießen, heute und in Zukunft!“ ruft der Welttag des Hörens 2026 dazu auf, frühzeitig zum Erhalt der eigenen Gesundheit aktiv zu werden. Im Mittelpunkt der diesjährigen Kampagne steht das Thema „Longevity“ – und damit die Frage, wie gesundes und selbstbestimmtes Altern langfristig gelingen kann. Hörgesundheit spielt dabei eine zentrale Rolle.
Denn „Hören“ ist weit mehr, als nur das Wahrnehmen von Schall – es ist der Schlüssel zu Lebensfreude, Kommunikation mit anderen Menschen und zur aktiven Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben. Hören, Verstehen und Erleben stehen in direkter Verbindung miteinander. 96% der Hörgeräte-Träger berichten laut der aktuellen EuroTrak Germany–Studie von einem Gewinn an Lebensqualität durch die Hörhilfe. Zudem bedauern etwa 60% der Hörgeräte-Träger rückblickend, dass sie eine Hörgeräte-Versorgung zu lange aufgeschoben und so auf gesellschaftliche und berufliche Teilhabe verzichtet haben.
„Oft setzt eine Schwerhörigkeit schleichend ein und bleibt lange Zeit unbemerkt. Bevor man selbst eine Verschlechterung wahrnimmt, ist mitunter viel Zeit vergangen. Die Sicherheit im Straßenverkehr, die Teilhabe am sozialen Leben und die allgemeine Lebensqualität haben dann schon unnötig gelitten“, so Prof. Jan Löhler, Präsident des Deutschen Berufsverbandes der Hals-Nasen-Ohrenärzte. Sprechen Sie daher Ihre HNO-Ärztin/Ihren HNO-Arzt auf einen Hörtest an - spätestens wenn Sie bereits leichte Hörbeeinträchtigungen im täglichen Leben, z.B. eine erhöhte Höranstrengung bei mehreren Leuten in einem Raum, oder einen hochfrequenten Tinnitus bemerken. Ab einem Alter von 50 Jahren empfiehlt sich ein genereller Hörcheck in der HNO-Praxis.
Quellen: www.welttag-des-hoerens.de, schwerhoerigen-netz.de, Dt. Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte, WHO, äin-red
