29.05.2026
Weltnichtrauchertag - Unterstützung für den Rauchstopp
Rauchen verursacht bzw. begünstigt viele Krebsarten im Mund-Rachen-Bereich. Daher stellen die HNO-Ärzte im Netz anlässlich des Weltnichtrauchertages am 31. Mai die Initiative "Rauchfrei" des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) zur Förderung des Rauchstopps vor.
Die Zahl der Raucher hat vor allem bei den Jugendlichen wieder leicht zugenommen. Mittlerweile gibt es auch nicht mehr nur die klassische Zigarette, sondern auch Tabakerhitzer wie IQOS, E-Zigaretten/Vapes mit verschiedenen Geschmacksrichtungen und Nikotin-Pouches zum Snoozen. Daher ist und bleibt die Nikotinsucht eine der größten Volkskrankheiten. Dabei ist Rauchen ein großer Risikofaktor für die Gesundheit allgemein und für die Entstehung von Krebs (z.B. Lungenkrebs, Kehlkopfkrebs). Um das Nichtrauchen bei Jugendlichen und Erwachsenen zu fördern, gibt es die Initiative „Rauchfrei werden - und bleiben!“ des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG). Aus bestehendem Anlass möchten die HNO-Ärzte im Netz auch zum diesjährigen Weltnichtrauchertag auf das Informationsportal der Aktion hinweisen: www.rauchfrei-info.de.
Dort gibt es einen Selbstcheck und aufhörwillige Raucherinnen und Raucher erhalten neben vielfältigen Informationen und Ratschlägen rund um das Nichtrauchen professionelle Hilfe beim Rauchstopp. So können sie beispielsweise am kostenlosen Online-Ausstiegsprogramm ‚rauchfrei’ teilnehmen, das sie je nach Bedarf bis zu vier Wochen täglich mit Tipps und Empfehlungen beim Rauchausstieg begleitet. Weiter können Sie sich in einer Community mit anderen zu den Problemen des Nikotinentzugs austauschen.
Da Rauchen die Krebsentwicklung von Tumoren im Mund- und Rachen-Bereich verursacht bzw. stark begünstigt, können Programme wie diese BIÖG-Initiative zur Förderung des Rauchstopps aus HNO-ärztlicher Sicht nur befürwortet werden.
Anlässlich des Weltkrebstages möchten die HNO-Ärzte auch an seltenere Krebsarten wie Kehlkopfkrebs erinnern, zumal dieser durch den frühzeitigen Vorsorge-Check beim HNO-Arzt vermeidbar bzw. heilbar ist. In Deutschland erkranken jährlich etwa 2.650 Männer und 560 Frauen neu an Kehlkopfkrebs. Das mittlere Erkankungsalter liegt bei 68 Jahren. Zu den Hauptrisikofaktoren zählt neben dem Rauchen ein hoher Alkoholkonsum. Aber auch eine Asbest-Belastung und bestimmte Viren (z.B. Humane Papillomviren, kurz HPV) können bei der Entstehung von Kehlkopfkrebs eine Rolle spielen.
Quellen: BIÖG
https://www.krebsdaten.de/Krebs/DE/Content/Krebsarten/Kehlkopfkrebs/kehlkopfkrebs_node.html
