06.04.2021

Pollenfreies Zuhause: Richtig lüften und abends Haare waschen

Besonders in Zeiten von Corona sehnt man die warmen Frühlingstage herbei. Doch für viele Pollenallergiker bedeutet Frühling auch juckende, brennende Augen, eine verstopfte oder laufende Nase und häufiges Niesen. Daher hier ein paar Tipps, wie Heuschnupfen-Patienten die Pollenbelastung zumindest zuhause minimieren können.

Der Frühling macht vielen Pollenallergikern zu schaffen. Ihre Augen brennen, jucken, sie müssen häufig niesen, die Nase läuft oder ist verstopft. Somit ist der vorübergehende Kälteeinbruch, mit reduziertem Pollenflug, für Heuschnupfen-Betroffene fast ein Segen. Aber die Temperaturen werden in Kürze steigen und damit auch die Pollenbelastung in der Luft. Während der Pollenhochsaison duschen Pollenallergiker am besten abends und legen ihre tagsüber getragene Kleidung nicht ins Wohn- oder Schlafzimmer. Dies schützt die Wohn- und Schlafräume vor Pollenbelastung. Durch das Waschen der Haare am Abend können die im Laufe des Tages in den Haaren verfangenen Allergene (in diesem Fall Pflanzenpollen) entfernt werden.

Um die Pollenbelastung zuhause minimal zu halten, raten Allgologen zudem, die Fenster nicht auf Dauer zu kippen. Stoßlüften ist sowieso effektiver und aus energetischer Sicht sinnvoller. In Städten lüftet man optimalerweise morgens - etwa zwischen 6 und 8 Uhr. In ländlichen Gebieten besser abends zwischen 19 und 24 Uhr. Die Allergendichte auf dem Land ist nämlich morgens am höchsten, während es sich in der Stadt genau umgekehrt verhält. Ein Schutz-Vlies gegen Pollen am Fenster kann zudem helfen, Allergieauslöser (Allergene) fernzuhalten.

Bei Verdacht auf eine Allergie oder bei Allergie-Beschwerden ist es ratsam, einen HNO-Arzt für einen Allergie-Test bzw. zur Beratung über eine Allergie-Therapie (Hyposensibilisierung) aufzusuchen.

Quelle: äin-red, dpa