20.12.2018

Pollenallergiker müssen beim Plätzchen-Naschen vorsichtig sein

Heuschnupfen-Patienten müssen aufpassen, wenn sie Weihnachtsplätzchen und Lebkuchen essen. Denn aufgrund von Kreuzallergien kann es passieren, dass sie überempfindlich auf Gewürze und Nüsse reagieren.

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Menschen mit einer Pollenallergie müssen aufpassen, wenn sie Weihnachtsgebäck essen. Denn aufgrund von sogenannten Kreuzallergien kann es sein, dass sie überempfindlich auf Gewürze und Nüsse reagieren. Diese enthalten Stoffe, die ähnlich aufgebaut sind wie etwa Birkenpollen und daher bei Heuschnupfen-Patienten zu allergischen Reaktionen führen können.

Eine solche Kreuzallergie macht sich zum Beispiel durch ein Kribbeln auf der Zunge und im Hals oder als Juckreiz am Gaumen und den Ohren bemerkbar. Solche Reaktionen sind zunächst meist harmlos. Gefährlich sind aber Schwellungen in Mund und Rachen, da sie zu Atemnot führen können.

Bei gekauftem Gebäck sollten Allergie-Patienten auf die Zutatenliste achten: EU-weit ist die Deklaration vieler häufiger Allergieauslöser vorgeschrieben. Beim Selberbacken empfiehlt die Europäische Stiftung für Allergieforschung Nussallergikern, Rezepte zu meiden, die Nougat oder Marzipan enthalten. Weizenallergiker können als Weizenersatz etwa Buchweizenmehl oder Roggenmehl nehmen.

Quelle: Europäische Stiftung für Allergieforschung in Berlin, dpa

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