15.04.2014

Nasenbluten: Bei Kälte ist Vorbeugung besonders wichtig

Die Annahme, dass Kälte Nasenbluten fördert, konnte nun durch eine aktuelle US-Studie bestätigt werden...

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Die Annahme, dass Kälte Nasenbluten fördert, konnte nun durch eine aktuelle US-Studie bestätigt werden. HNO-Facharzt Matthew Purkey und seine Kollegen aus Chicago untersuchten mit 2.405 Patienten mit vermehrtem Nasenbluten wie sich die Häufigkeit des Nasenblutens über das Jahr verteilt. Die Gründe für die Blutungen waren vielschichtig – von z.B. allergischem Schnupfen (allergische Rhinitis), chronischen Nasennebenhöhlenentzündungen über Bluthochdruck bis hin zu Gerinnungsstörungen. Die Häufigkeit von Nasenbluten nahm mit den Lebensjahren der Patienten zu.

Die Untersuchungen ergaben, dass Kälte die Nase öfter bluten lässt, während Wärme und feuchtere Luft Blutungen vorbeugt. Am meisten Nasenblut fließt den Studienergebnissen zufolge im Januar, der am wenigsten blutige Monat mit 40% niedrigeren Fallzahlen ist der September – zumindest in Chicago.

Purkey und Kollegen meinen, dass vor allem die trockene Luft für das vermehrte Nasenbluten bei Kälte verantwortlich ist. Dementsprechend könnte man vorbeugen – mit speziellen Nasensalben (HNO-Arzt fragen!), der Anwendung von Meersalz und anderen pflegenden Nasensprays, regelmäßigen Nasenspülungen sowie Luftbefeuchtern in Innenräumen.

Quelle: spingermedizin.de
Abstract zur Studie:
Purkey M et al. Seasonal Variation and Predictors of Epistaxis. Laryngoscope 2014; http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24633839

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