07.02.2020

Nach Einnahme von Erkältungsmitteln nicht hinters Steuer

Trotz Erkältung gut durch den Tag - das versprechen Kombi-Präparate und Arzneimittel aus der Apotheke. Doch auch, wenn die Symptome damit scheinbar verschwinden: Autofahren sollte man nach Einnahme der Mittel gegen Erkältung und grippale Infekte nicht.

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Wer die Grippe (Influenza) oder auch nur eine Erkältung (grippaler Infekt) hat, gehört nicht hinters Steuer. Das gilt erst recht, wenn man Medikamente oder Kombi-Präparate gegen die Symptome genommen hat, warnt der TÜV Süd.

Die Mittel sollen dabei helfen, den Alltag trotz Krankheit zu bewältigen. Die Liste der Nebenwirkungen ist aber oft lang und gefährlich, von verminderter Reaktionszeit über Schwindel und Müdigkeit bis zu Sehstörungen. Das liegt unter anderem daran, dass viele der Mittel Alkohol oder Koffein enthalten.

Wer krank ist, bleibt am besten zu Hause und kuriert sich aus. Geht es gar nicht anders, sollte man gut überlegen, ob es wirklich eine Autofahrt sein muss - vielleicht sind Bus und Bahn eine Alternative?

Und eine genaue Lektüre des Beipackzettels ist vor Fahrtantritt auf jeden Fall Pflicht, genau wie ein ehrlicher Blick auf den eigenen Gesundheitszustand. Wie schlapp fühle ich mich, wie oft niese und huste ich? Denn das hat ebenfalls Auswirkungen auf die Fahrtüchtigkeit.

Quelle: dpa