23.12.2016
Keuchhusten: Eltern und Großeltern sollten geimpft sein
Eltern und Großeltern sollten sicherstellen, dass sie gegen Keuchhusten geimpft sind...
Um vor allem Säuglinge vor einer lebensgefährlichen Keuchhusten-Erkrankung zu schützen, empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) engen Haushaltskontaktpersonen wie Eltern, Geschwistern und Großeltern sowie weiteren Betreuern eines Neugeborenen (z.B. Babysitter, Au-pair-Mädchen etc.) – möglichst vier Wochen vor dessen Geburt – eine Impfung gegen Keuchhusten (Pertussis).
Eine Keuchhusten-Erkrankung kann auch für Erwachsene selbst, gerade für ältere Menschen, sehr belastend werden. Am besten lässt man sich daher - wie es die STIKO empfiehlt - bei der nächsten Auffrischung gegen Tetanus und Diphtherie auch gegen Keuchhusten impfen.
Außerdem wird die Keuchhusten-Impfung generell für Säuglinge, Kinder und Jugendlichen empfohlen. Darüber hinaus sollten alle Frauen im gebärfähigen Alter eine Pertussis-Impfung erhalten, sofern sie in den letzten 10 Jahren nicht gegen Keuchhusten geimpft wurden. Auch für Personal im Gesundheitsdienst und in Gemeinschaftseinrichtungen wird die Impfung empfohlen.
Quellen: äin-red, impfen.schleswig-holstein.de
Bleiben Sie gesund! - In diesem Sinne wünscht Ihnen die Redaktion der HNO-Ärzte im Netz schöne und besinnliche Weihnachtsfeiertage!
- Dateien:
Keuchhusten_Pertussis_02.jpg36 Ki
