29.03.2018

Heuschnupfen: "Draußen-Arbeiter" sollten sich ärztlich beraten lassen

Tränende Augen, juckende Nase, Niesanfälle: Für manche Heuschnupfen-Patienten ist das Frühjahr keine Freude, sondern eher eine Tortur. Berufliche Konsequenzen hat das vor allem für Menschen, die an der frischen Luft arbeiten - denn sie sind den Allergenen ständig ausgesetzt.

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Arbeitnehmer in geschlossenen Räumen kommen eventuell ohne Medikamente zur Behandlung der akuten Symptome durch den Tag - anders als Menschen, die zum Beispiel auf dem Bau oder als Gärtner arbeiten. Da geht es oft nicht ohne Spray und Tabletten. Bei Kraftfahrern und Leuten, die schwere Maschinen bedienen, kommt hinzu, dass die Antiallergika sie nicht müde machen dürfen. Zum Glück tritt dieser Effekt bei modernen Antiallergika nicht mehr auf. Mögliche Nebenwirkungen gibt es je nach Präparat aber dennoch. Da sollten sich Betroffene laut Dr. Anette Wahl-Wachendorf, Vizepräsidentin des Verbandes der Werks- und Betriebsärzte, auf jeden Fall in der Apotheke oder ärztlich beraten lassen.

Gleichzeitig kann der Arzt, beispielweise der HNO-Arzt, die Auslöser des Heuschnupfens mit einem kurzen Test genau diagnostizieren und Betroffene hinsichtlich einer Allergietherapie beraten, die nicht nur die Symptome lindert, sondern die Ursachen behandelt.

Quelle: dpa, äin-red