29.11.2012
Erkältungsmittel können Fahrtüchtigkeit beeinflussen
Nach der Einnahme bestimmter Schnupfen- und Hustenmittel ist bei Verkehrsteilnehmern Vorsicht geboten. Einige Erkältungsarzneien können z.B. müde machen. Betroffene sollten daher, bevor sie sich hinters Steuer setzen, ihren HNO-Arzt zu derartigen Nebenwirkungen befragen oder den Beipackzettel genau lesen...
Schnupfenmedikament einnehmen, dann ans Steuer, das kann riskant sein - und teuer. Denn einige Arzneien gegen Erkältungsbeschwerden beeinträchtigen die Fahrtüchtigkeit. Darauf weist die Techniker Krankenkasse (TK) in Rheinland-Pfalz hin.
Tabletten und Kombinationspräparate gegen Schnupfen können müde machen, Hustenmittel können dämpfend wirken. Einige Hustenblocker beeinflussen die Reaktionszeit. Vorsicht ist auch geboten, wenn Medikamente Alkohol enthalten.
Verursacht ein Verkehrsteilnehmer benebelt von Medikamenten einen Unfall oder fällt durch seine Fahrweise auf, kann dies teuer werden. Er muss mit gleichen Strafen rechnen wie bei Fahren unter Drogeneinfluss, also Bußgeld, Fahrverbot und bei gravierenden Unfällen sogar Freiheitsstrafe. Zudem riskiert er den Versicherungsschutz.
Autofahrer sollten daher die Hinweise im Beipackzettel ihrer Arznei sorgfältig lesen und darauf achten, ob das Präparat die Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigt, rät die TK. Das gilt auch für Radfahrer und Fußgänger.
Quelle: TK Rheinland-Pfalz
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