04.04.2018

Erkältungsgefahr: Frühlingshafte Temperaturen nicht überschätzen

Die lang ersehnte Sonne verleitet zum Ablegen der warmen Wintersachen. Doch gerade die noch kühlen Morgentemperaturen begünstigen bei falscher Kleidung das Risiko einer Erkältung.

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Trotz der Frühlingssonne sollte man derzeit die Wärme der Außenluft nicht überschätzen, sonst kühlt der Körper aus und Bakterien und Viren haben leichtes Spiel. Am besten geht man morgens mit Jacke und nicht mit feuchten oder frisch geföhnten Haaren nach draußen, da die Erkältungsgefahr sich dadurch stark erhöht.

Vor allem Kinder und Erwachsene, die einen längeren Schul- und Arbeitsweg an der frischen Luft zurücklegen, sollten morgens immer noch eine Mütze tragen, die auch die Ohren abdeckt. Denn über die Kopfhaut verliert der Körper sehr viel Wärme. Kommt dazu noch Verdunstungskälte durch feuchte Haare oder rascher Wärmeverlust durch erweiterte Gefäße aufgrund der heißen Föhnluft, empfängt der Körper das Signal „Unterkühlung". Die Blutgefäße werden enger gestellt, der Nasen-Rachen-Raum wird weniger durchblutet - und damit kann die Nasenschleimhaut die durchströmende Luft schlechter anwärmen und sich nicht mehr genügend befeuchten, um Keime abzutransportieren. Auch kalte oder nasse Füße haben einen ähnlichen Effekt.

dpa, äin-red