11.12.2018

Bei trockenem Husten lindern Kräutertees den Hustenreiz

Tees aus Heilpflanzen können Patienten mit trockenem Husten Linderung verschaffen. Ebenfalls wirksam sind entsprechende Kräuterextrakte, die als Pastillen, Sirup, Saft oder Tropfen eingenommen werden.

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Verschiedene Tees aus Heilpflanzen können Patienten mit trockenem Husten Linderung verschaffen. „Bei Hustenreiz sind Aufgüsse aus Thymian und Efeu, gern mit etwas Honig gesüßt, besonders empfehlenswert. Sie wirken zugleich hustenstillend und hustenlösend. Thymian ist zudem krampflösend und entspannt damit die Bronchien“, rät Dr. Wolfgang Hornberger vom Berufsverband Deutscher Hals-Nasen-Ohrenärzte. „Ein weiterer Vorteil des Teetrinkens ist die Flüssigkeitsaufnahme, um die Schleimhäute zu befeuchten und der Vermehrung von Krankheitskeimen entgegen zu wirken“, betont der saarländische HNO-Arzt. Auch Tees der Eibischwurzel bzw. -blätter, Spitzwegerich, Malve oder Isländisch Moos dämpfen den Hustenreiz.

Ebenfalls wirksam sind entsprechende Kräuterextrakte, die als Pastillen, Sirup, Saft oder Tropfen eingenommen werden. Sie sind höher dosiert als Tees, bieten aber weniger Flüssigkeit, deswegen empfiehlt sich eine Kombination aus beiden. „Denn generell ist es bei Reizhusten wichtig, viel zu trinken, die Stimme nicht zu stark zu strapazieren, das Husten nicht zu provozieren und Rauchen sowie zu kalte Luft zu meiden. Weiter sollte durch regelmäßiges Stoßlüften auf eine nicht zu trockene Raumluft geachtet werden“, rät Dr. Hornberger. Wenn der unproduktive Husten vor allem nachts quält, kann man vorübergehend nach Absprache mit dem HNO-Arzt auf so genannte synthetische Hustenstiller zurückgreifen.

Hält sich ein trockener Husten mehr als eine Woche, schmerzt das Husten sehr oder treten andere Beschwerden wie Fieber oder Halsschmerzen auf, sollte ein HNO-Arzt aufgesucht werden. Er kann die Ursache des Hustens wie z.B. eine akute Bronchitis, d.h. eine Infektion der oberen Atemwege, abklären und daraufhin die Medikation optimal abstimmen.

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