16.08.2018

Ambrosia macht Kräuterpollenallergikern zu schaffen

Für nicht wenige Pollenallergiker beginnt jetzt erst die Zeit des Niesens und der geröteten Augen: Kräuterpollen haben ihre Hauptflugzeit. Speziell Ambrosia-Pollen gelten als stark allergieauslösend und machen vielen Menschen zu schaffen.

©Manfred Ruckszio - Fotolia.com

Die Leidenssaion der Kräuterpollen-Allergiker ist nun im vollen Gange. Wer auf Pollen der gewöhnlichen Beifuß-Pflanze reagiert, dem machen in der Regel auch die Pollen der Ambrosia zu schaffen - und umgekehrt. Fachleute nennen das den Beifuß-Ambrosia-Komplex.

Allergiker sollten die Pflanzen nicht berühren und einen Ambrosia-Fund beim Verbraucherschutzamt melden. Ambrosia-Pflanzen haben sich in den letzten Jahren in Europa stark verbreitet. Beim Kauf von Vogelfutter ist auf Ambrosia-freie Ware zu achten.

Zur akuten Behandlung kommen Antihistaminika in Frage, für eine dauerhafte Therapie die spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung). Lassen Sie sich hierzu von Ihrem HNO-Arzt beraten.

Weitere Informationen zum Thema "Beifuß-Ambrosia-Komplex" finden Sie auch bei der Stiftung Dt. Polleninformationsdienst:
http://www.pollenstiftung.de/pollen-im-fokus/beifuss-ambrosie-ambrosia-artemisiifolia-l/der-beifuss-ambrosia-komplex/

Quellen: dpa, äin-red