07.09.2016

Verstopfte Ohren reinigt der HNO-Arzt

Nach dem Schwimmbad-Besuch klingt plötzlich alles dumpf. Meist steckt Ohrenschmalz dahinter, der durch das Wasser aufgequollen ist. In einer solchen Situation sollte man zum HNO-Arzt gehen und die Ohren reinigen lassen...

Nach dem Schwimmbad-Besuch klingt plötzlich alles dumpf, auch Kopfschütteln hilft nichts: Das Ohr fühlt sich verstopft an. Meist steckt Ohrenschmalz dahinter, der durch das Wasser aufgequollen ist. In einer solchen Situation sollte man zum HNO-Arzt gehen und die Ohren reinigen lassen. Der HNO-Arzt entfernt den Propfen mit einem Häkchen oder er spült die Ohren aus. Das Prozedere kitzelt eventuell ein wenig, tut aber nicht weh. Die Kosten für die Reinigung des Gehörgangs tragen i.d.R. die gesetzlichen Krankenkassen.

Finger weg von Wattestäbchen
Wattestäbchen im heimischen Badezimmer sind bei einem verstopften Ohr dagegen tabu: Damit schiebt man das Ohrenschmalz nur noch tiefer ins Ohr. Außerdem läuft man Gefahr, das Trommelfell zu verletzen. Mitunter schiebt man auch das Ohrenschmalz auf das Trommelfell. Das macht die Reinigung schwieriger und unter Umständen unangenehmer, weil der HNO-Arzt die Verunreinigungen vom Trommelfell abkratzen muss. Von Sprays oder Spülbällen, mit denen man die Ohren selbst reinigen können soll, sollte man besser die Finger lassen: Sie haben einen begrenzten Nutzen, vor allem weil man sich selbst nicht ins Ohr gucken kann.

Bei Bedarf regelmäßig zur Gehörgangskontrolle

Wenn manche Menschen häufiger verstopfte Ohren haben als andere, kann das von verschiedenen Faktoren abhängen. Ein Stück weit ist es Veranlagung. Aber auch wer seinen Gehörgang regelmäßig verschließt, also zum Beispiel bei der Arbeit einen Lärmschutz tragen muss, ein Hörgerät hat oder mit Ohrstöpseln schläft, hat ein erhöhtes Risiko für verstopfte Ohren.

Quelle: äin-red, dpa

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