15.02.2018

Grippewelle erreicht vielerorts ihren Höhepunkt

Die Grippe (Influenza) hat in Deutschland ihren Höhepunkt erreicht. Viele Menschen müssen mit Husten, Fieber, starken Gliederschmerzen, Kopfschmerzen und völligem Schlapp-Fühlen das Bett hüten...

Die Grippe (Influenza) hat in Deutschland ihren Höhepunkt erreicht. Viele Menschen müssen mit Husten, Fieber, starken Gliederschmerzen, Kopfschmerzen und völligem Schlapp-Fühlen das Bett hüten. Das Landesgesundheitsamt in Niedersachsen hat beispielsweise in der vergangenen Woche die höchste Zahl an neuen Grippe-Erkrankungen im Land seit Beginn der Saison gezählt. Die Behörde registrierte landesweit 813 neue Influenzafälle, die von Laboren bestätigt wurden. Davor waren es 681 und damit 132 weniger gewesen.

Seit Beginn der Grippesaison Anfang Oktober sind insgesamt 2.405 laborbestätigte Influenzafälle in Niedersachsen übermittelt worden. Vier an Influenza erkrankte Menschen sind in Niedersachsen gestorben. Zwei der Opfer waren über 75 Jahre alt. Die beiden anderen waren eine junge Frau und ein Kleinkind, bei denen keine Vorerkrankungen bekannt waren.

Von einer Grippewelle ist die Rede, wenn der Erreger in mehr als 20% der übermittelten Proben zu finden ist. Anfang Februar lag die Rate bei 38%. Erfahrungsgemäß erreicht die Grippewelle nach Angaben des Gesundheitsamtes im Februar ihren Höhepunkt.

Für die Influenza ist ein plötzlicher Erkrankungsbeginn mit hohem Fieber, Erschöpfung, Husten und starken Gliederschmerzen typisch. Gefährlich wird eine Infektion vor allem für alte und chronisch kranke Menschen. Sie sollten sich daher schon im Herbst impfen lassen. Meist endet die Grippesaison im März.

Übersicht über Grippe-Erkrankungsfälle in Deutschland: https://influenza.rki.de/

Quelle: dpa, RKI / äin-red