Informationen zum Corona-Virus

Die Anzahl der gemeldeten Corona-Infektionen mit SARS-CoV-2 nimmt auch rasant in Deutschland zu. Die Unsicherheit ist groß, viele Fragen sind offen. Hier finden Sie offizielle Informationen zu dem Thema.

Patienten mit Erkältungssymptomen wie Husten und Schnupfen sollten nicht aus Angst vor dem Coronavirus zum Arzt oder in die Klinik bzw. Notfallaufnahme gehen: Eindringlich mahnen Deutschlands Kassenärzte zur Gelassenheit. Andernfalls sehen sie die Versorgung der Bevölkerung als gefährdet an. Ganz wichtig ist es, auf Hygienemaßnahmen wie regelmäßiges, gründliches Händewaschen zu achten (s. hierzu bitte auch die unten stehenden Link-Empfehlungen unter "Allgemeine Informationen").

Patienten mit Infekten der oberen Atemwege sollten derzeit:

  • zu Hause bleiben
  • die Öffentlichkeit meiden
  • NICHT ohne Voranmeldung bei ihrem Hausarzt vorstellig werden, sondern sich telefonisch melden.

Diese Vorsichtsmaßnahmen dienen zum Schutz, um im Falle einer Infektion eine weitere Verbreitung zu vermeiden (für Praxen: Information der KBV).

Tests auf Corona-Viren sind nur sinnvoll, wenn jemand Symptome einer Erkrankung der oberen Atemwege aufweist und in einem Risikogebiet war oder Kontakt zu einem Patienten mit Corona-Infektion bzw. einer Kontaktperson eines Infizierten gehabt habe. Betroffene sollten sich bei Verdacht telefonisch bei ihrem Arzt oder beim nächstgelegenen Gesundheitsamt melden.

Die meisten hierzulande beobachteten Fälle sind bislang nicht bedrohlich verlaufen. Patienten mit Vorerkrankungen, z.B. der Atemwege oder einer Immunschwäche sind besonders gefährdet. Es gibt aber derzeit keine fundierten Daten über Immunität und Verlauf.

Hotlines für Bürger/Patienten zum Coronavirus

Da viele Arzt-Praxen und Notfallambulanzen derzeit überlaufen sind und die Telefone nicht still stehen, sollten verunsicherte Menschen z.B. das Bürgertelefon nutzen.

  • 116117 - die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes
  • Einheitliche Behördenrufnummer: 115 (www.115.de)
  • Bundesministerium für Gesundheit (Bürgertelefon): 030 / 346 465 100
  • Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte - Fax: 030 / 340 60 66–07 info.deaf@noSpam.bmg.bund.de

Einige Bundesländer haben regionale Bürgertelefone eingerichtet - bitte informieren Sie sich auf der jeweiligen Landesseite (z.B. https://www.land.nrw, https://www.berlin.de, https://www.bayern.de).

Da es vor Ort auch eigene Lösungen durch die jeweiligen Gesundheitsämter und Kassenärztlichen Vereinigungen gibt, bitten wir Sie, deren Internetangebote ebenfalls regelmäßig zu checken!

Allgemeine Informationen

Arbeitsrechtliche Fragestellungen

Kann ich zuhause bleiben? Muss ich ins Büro, wenn die Kollegen husten? Diese und andere Fragen beantwortet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales: BMAS – Rechtliche Auswirkungen

äin-red, dpa