HNO Praxis Düsseldorf - Dr. med. Richard Jäger

Dr. med. Richard Jäger

Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Friedrichstr. 2
40217 Düsseldorf

Tel.: 0211-381481
Fax: 0211-370051

E-Mail: info@hno-drjaeger.de
Homepage: www.ohrendoktoren.de

Allgemeines

In unserer Praxis werden alle gängigen Untersuchungen der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde angeboten. Notwendige Operationen werden der Erkrankung entsprechend ambulant oder stationär durchgeführt.

Dr. Jäger ist Belegarzt am St. Josef Krankenhaus in Hilden. Über das Leistungsspektrum der Praxis werden Sie im folgenden informiert:

Allergietest

Die Allergietestung ist ein wesentlicher Bestandteil einer ausführlichen HNO-Untersuchung. Da sich viele Allergien zunächst an Nase und Augen zeigen, ist der HNO-Arzt oftmals der erste Ansprechpartner für den Patienten. Eine Testung wird in unserer Praxis in der Regel als sog. Prick-Testung an den Unterarmen durchgeführt. Dabei werden verschiedene interessierende Substanzen auf den Unterarm aufgetragen und durch eine kleine Anritzung der oberflächlichen Hautschichten wird der Test aktiviert. Dieses Anritzen entspricht in etwa einem kleinen Kniff. Bei positivem Ausfall kommt es an der entsprechenden Hautstelle zu einer Rötung und kleinen Quaddel. Bei Kindern kann z.B. auch vor der Testung ein lokales Betäubungsmittel in Form einer Salbe auf die Haut aufgetragen werden, so dass der Test vollkommen schmerzfrei ist.

Sollte bei einer bestimmten Substanz noch Unklarheiten bezüglich einer Allergisierung bestehen, so kann eine nasale Provokationstestung (Einsprühen der Substanz in die Nase) oder eine Blutentnahme zur genaueren Diagnostik notwendig werden.

Je nach Ausprägung der Allergie sollte eine adäquate Therapie angeschlossen werden.

Elektronystagmographie (ENG)

Bei Schwindel kann es zur Auslösung von sog.Nystagmen kommen. Diese nicht willkürlich unterdrückbaren Augenbewegungen können entweder unter einer vergrößernden Lupenbrille (Frenzelbrille), oder genauer mit Hilfe der Elektronystagmographie, ausgewertet werden. Dabei werden die unwillkürlichen Augenbewegungen durch Elektroden gemessen, die im Bereich der Stirn und neben den Augen aufgeklebt werden. Nun werden beide Gleichgewichtsorgane mit Hilfe einer kalorischen Reizung (mit warmer und kalter Luft) erregt. Dies führt zu Nystagmen (s.o.). Bei manchen Schwindelerkrankungen tritt eine seitenungleiche Erregbarkeit auf, die durch diese Untersuchung bewiesen werden kann. Im Falle eines komplett funktionsuntüchtigen Gleichgewichtsorgans z.B. ist kein Nystagmus auslösbar.

Flexible Endoskopie

Das flexible Endoskop ermöglicht die schmerzfreie Betrachtung des Naseninneren, der Nasennebenhöhlen nach Operation, des Kehlkopfes und der oberen Luftröhrenanteile. Dabei wird das äußerst dünne Endoskop, nach Abschwellen und leichter Betäubung der Nasenschleimhäute mit Hilfe eines Sprays, durch die Nase eingeführt. Diese Untersuchung ermöglicht insbesondere bei Patienten mit Schnarchproblemen eine Beurteilung der die Schnarchgeräusche auslösenden Rachenenge.

Hirnstamm-BERA

Die Messung der Hirnstammpotentiale erlaubt eine Aussage über die Intaktheit von Innenohr und Hörbahn bis hin zum Hirnstamm und wird routinemäßig bei Patienten mit einem Hörsturz, Tinnitus und Gleichgewichtsstörungen durchgeführt. Die Messung erfolgt über aufgeklebte Elektroden an der Stirn und hinter dem Ohr, während über einen Kopfhörer kurze Klick-Reize angeboten werden. Die Fortleitung der angebotenen Reize bishin zum Hirnstamm führt zu Spannungsänderungen, die über die Elektroden gemessen werden. Eine einseitig verlangsamte Weiterleitung der Nervenimpulse kann z.B. auf eine Entzündung im Hör-/Gleichgewichtsnerven hinweisen. Zur genaueren Überprüfung wäre dann eine Kernspintomografie notwendig.

Hördiagnostik

Hörtests

Ein Hörtest wird bei Verdacht auf eine Hörstörung und zum Ausschluss eines Hörsturzes durchgeführt. Dabei hört der Patient verschiedene Töne unterschiedlicher Höhe und soll angeben, wann genau er/sie die Töne gerade eben wahrnimmt (Festlegung der Hörschwelle). Weiterhin kann eine Untersuchung des Sprachgehörs aufzeigen, zu wieviel Prozent das Sprachverstehen des Hörgeschädigten vermindert ist. Diese Untersuchung wird mit Hilfe von standardisierten Wortreihen im schallisolierten Raum durchgeführt.

Otoakustische Emissionen (OAE)

Diese Untersuchung macht sich die Tatsache zunutze, dass ein gesundes Innenohr, sowohl spontan als auch auf einen Geräuschreiz von außen, selbst Töne erzeugt, die sog. Otoakustischen Emissionen (OAE). Diese äusserst leisen Geräusche können mit Spezialmikrofonen im Gehörgang gemessen werden. Sind sie mit ausreichender Sicherheit nachzuweisen, so ist eine mittel- bis hochgradige Schwerhörigkeit des untersuchten Ohres zu etwa 95% ausgeschlossen (Screening-Untersuchung z.B. bei Verdacht auf eine frühkindliche Hörstörung). Auch kann mit Hilfe dieser Untersuchung eine Verlaufskontrolle bei Hörstürzen erfolgen, da die OAE oftmals bereits vor Besserung der subjektiven Hörschwelle eine Besserung anzeigen.

Hyposensibilisierung

Die spezifische Immuntherapie (=Hyposensibilisierung) ist derzeit die einzige Möglichkeit, die einer Allergie zugrundeliegende Fehlreaktion des körpereigenen Immunsystems zu beeinflussen. Bei dieser Form der Therapie von Allergien wird derjenige Stoff, auf den die Patientin/ der Patient allergisch reagiert, mit einer winzigen Nadel in aufsteigender Dosierung unter die Haut am Oberarm gespritzt. Nach und nach lernt die körpereigene Abwehr, wieder eine "normale Reaktion" auf den Stoff zu zeigen. Das gespritzte Allergen ist dabei so verändert, dass unerwünschte Effekte (Nebenwirkungen wie lokaler Juckreiz oder auch überschießende Reaktionen) so gering wie möglich gehalten werden. Nach und nach kommt es zu einer wieder normalen Reaktion auf das Allergen und der Medikamentenverbrauch kann deutlich reduziert bis überflüssig werden.

Ein bereits gegenüber mehreren Allergenen sensibilisierter Patient entwickelt oftmals weitere Allergien und im Verlauf sogar ein Asthma bronchiale. Die Hyposensibilisierung kann helfen, diese Allergenausweitung und den Etagenwechsel (Wechsel zum Asthma bronchiale) zu reduzieren.

Nasenendoskopie

Die Nasenendoskopie ist ein wichtiger Teil der HNO-Untersuchung. Hier kann, nach Abschwellen und leichter Betäubung der Nasenschleimhäute durch ein Spray, das Innere der Nase schmerzfrei betrachtet werden. So können sowohl die vorderen als auch die hinteren Nasenabschnitte auf eine akute oder chronische Entzündung, oder auf Polypenbildung kontrolliert werden.

Lupenlaryngoskopie

Bei der Lupenlaryngoskopie wird der Kehlkopf (Larynx) auf Veränderungen, wie z.B. Entzündung, Polypen u.ä. untersucht. Das Lupenlaryngoskop ermöglicht eine starke Vergrößerung des Bildes, so dass auch kleinste Veränderungen, die der reinen Spiegelbetrachtung des Kehlkopfes entgehen würden, festgestellt werden können.

Ohrmikroskopie

Während der Untersuchung des Ohres mit dem Mikroskop können auch kleinste Veränderungen des Gehörgangs und des Trommelfells erkannt werden. Dabei wird das Ohr über einen Ohrtrichter begutachtet, die Untersuchung ist schmerzfrei. Bei unübersichtlicher Situation kann eine Endoskopie mit dem Mini-Endoskop die Untersuchungsmethode noch weiter verfeinern.

Operationen

In unserer Praxis werden sowohl die Durchführung von ambulanten als auch stationären Operationen angeboten. Zum Leistungsspektrum gehören:

  • Begradigung der Nasenscheidewand
  • Verkleinerung der Nasenschwellkörper
  • endoskopisch kontrollierte Operation der Nasennebenhöhlen
  • sogenannte Schnarchoperationen
  • Entfernung der "Polypen" und/oder Mandeln
  • mikrochirurgische Kehlkopfoperationen
  • diagnostische Endoskopie von Speise- und Luftröhre
  • Entfernung von erkrankten Speicheldrüsen
  • diagnostische Lymphknotenentfernungen
  • operativer Trommelfellverschluss
  • Ohranlegeplastiken
  • Operation von "Schlupflidern"

Rhinomanometrie

Bei der Rhinomanometrie wird gemessen, wieviel Luft die Nase in einer bestimmten Zeiteinheit passieren kann, d.h. sie ist ein objektives Messverfahren, um eine Nasenatmungsbehinderung zu bestimmen. Dabei atmet der Patient durch einen über eine Nasenolive im Nasenloch angebrachten Schlauch, nun kann gemessen werden, wieviel Luft die Nase bei Ein- und Ausatmung passiert.

Ultraschall

Die Ultraschall-Untersuchung ist ein Verfahren zur bildlichen Darstellung verschiedener Körperregionen mit Hilfe von Ultraschallwellen. Die Schallwellen werden im Körper des Patienten je nach Gewebeart absorbiert oder reflektiert. Der Schallkopf kann die reflektierten Schallwellen empfangen und sie in ein Bild des Gewebes umrechnen. Der Arzt erhält dadurch zweidimensionale Bilder, die ihm eine räumliche Vorstellung von Größe, Form und Struktur der untersuchten Organe, Weichteilgewebe und Gefäße vermitteln.

Ultraschall wird in der HNO-Heilkunde besonders für Untersuchungen von unklaren Schwellungen im Bereich des Halses, des Gesichtes und der Nasennebenhöhlen angewandt. Der Arzt kann mit Hilfe des Ultraschalls etwaige Veränderungen besser einschätzen, im Verlauf die Größenzu- oder abnahme einer Veränderung beurteilen und ggf. weitere sinnvolle Diagnostikschritte planen.

Die Untersuchung findet im Sitzen oder im Liegen statt, es wird ein Gel auf Wasserbasis auf den Schallkopf aufgetragen, dann werden durch Bewegung und unterschiedliche Abwinkelung des Schallkopfes auf der Haut gewünschte Organe und Gewebe aus verschiedenen Richtungen eingesehen. Nach Abschluss der Untersuchung kann das Gel abgewischt werden.

Die Untersuchung mittels Ultraschall ist ein vollkommen ungefährliches Verfahren, das auch in der Schwangerschaft gefahrlos angewendet werden kann.

Herausgeber:

Deutscher Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte e.V.

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