Zur Übersicht

Stroboskopie

Bei einer Stroboskopie wird das Schwingungsverhalten der beiden Stimmbänder im Kehlkopf untersucht. Dabei kommt ein Gerät zum Einsatz, dass es ermöglicht, die Einzelschwingungen der so genannten Stimmlippen sichtbar zu machen. Denn diese sind viel zu schnell, um mit dem bloßen Auge erkannt zu werden. Also bedient man sich des Lupen-Stroboskops: dies ist ein Endoskop mit Vergrößerungsoptik, über das von einer besonderen Blitzlichtquelle Lichtblitze auf die Stimmbänder auftreffen. Die Frequenz dieser Lichtblitze wird dabei erhöht und erniedrigt, so dass jede Einzelschwingung der Stimmlippen beleuchtet wird. Auf diese Weise entsteht dann gewissermaßen eine Zeitlupenaufnahme der Stimmbänderschwingungen. Sie setzt sich aus den verschiedenen aufeinander folgenden Phasen der Schwingungen zusammen. Anhand der Symmetrie zwischen den beiden Stimmlippen, der Regelmäßigkeit der Wellenbewegungen und deren Auslenkung (Amplitude) lassen sich dann funktionelle Störungen der Stimmbänder feststellen.

Mit Hilfe der Stroboskopie können funktionelle Stimmstörungen erkannt und genauer unterschieden werden. Darüber hinaus lassen sich dabei infiltrierende Prozesse wie bei bösartigen Veränderungen (z.B. Kehlkopfkrebs) sowie tiefgreifende Entzündungen der Stimmbänder genauer diagnostizieren. Die Untersuchung wird routinemäßig ambulant in den HNO-Praxen durchgeführt und bereitet keine Schmerzen.

Aktuelles:

News Archiv

Nasennebenhöhlenentzündung nach Grippe-Infektion

21.02.2018

Eine Grippe schwächt die Abwehrkräfte, so dass es leicht zu weiteren Infektionen wie einer Nasennebenhöhlenentzündung kommen kann...

Grippewelle erreicht ihren Höhepunkt

15.02.2018

Die Grippe (Influenza) hat in Deutschland ihren Höhepunkt erreicht. Viele Menschen müssen mit Husten, Fieber, starken Gliederschmerzen, Kopfschmerzen und völligem Schlapp-Fühlen das Bett hüten...

Nachrichten Archiv: