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Computertomografie (CT)

In einigen Fällen arbeitet der HNO-Arzt mit Radiologen zusammen. Aufwändige bildgebende Verfahren wie die Computertomografie (CT) können zur Klärung bzw. Absicherung komplexer Fragestellungen im Bereich von Kopf und Hals beitragen.

Bei der Computertomografie handelt es sich um eine Röntgenuntersuchung, die Schichtaufnahmen von dem zu untersuchenden Bereich (z.B. Nasennebenhöhlen) erstellt. Im Gegensatz zur konventionellen Röntgenuntersuchung können bei der CT durch eine sich drehende Röntgenröhre Bilder aus verschiedenen Richtungen aufgenommen werden und damit bestimmte Körperregionen detailliert abgebildet werden. Die Aufnahmen dauern zwischen 5 und 15 Minuten. Der Patient wird dazu auf einer Liege in den Computertomografen gefahren. Bei Bedarf kann er sich über unterschiedliche Vorrichtungen (z.B. Gegensprechanlage) mit dem radiologischen Team jederzeit verständigen.

Die Untersuchungsmethode nutzt den Umstand, dass alle Gewebe eine unterschiedliche Dichte bzw. genauer gesagt einen unterschiedlichen Absorptionsgrad haben. Wird der Körper bei der CT schichtweise mit Röntgenstrahlen abgetastet, durchdringen die Strahlen die jeweiligen Gewebe je nach ihrer Dichte unterschiedlich gut. So können beispielsweise Knochen als Gewebe mit hoher Dichte nur schwer durchdrungen werden. Sie erscheinen im Bild heller als Gewebe mit geringerer Dichte. Basierend auf diesem Prinzip werden die anatomischen Begebenheiten in verschiedenen Grauschattierungen aufgenommen. Die Millionen von Einzeldaten der vielen Röntgenbilder verknüpft ein Computer dann in wenigen Sekunden zu einem dreidimensionalen Bild, dem so genannten Computertomogramm. Dies eröffnet dem Radiologen den gewünschten Einblick in die zu untersuchenden Strukturen. Die Untersuchungsergebnisse spricht er dann mit dem behandelnden HNO-Arzt durch. Die Bilddokumente werden dem HNO-Arzt in geeigneter Form zur Verfügung gestellt.

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