10.01.2017

Wie unterscheidet sich eine Grippe von einer Erkältung?

Erkältungen entwickeln sich schleichend, eine Grippe schlägt dagegen plötzlich und in der Regel heftig zu. Grippe-Kranke fühlen sich demnach schnell sehr krank.

Symptome wie Kopfschmerzen, Schleim in der Nase, Fieber und schmerzende Glieder haben Erkältung und Grippe oft gemeinsam. Doch eine Grippe wirkt sich mehr auf den ganzen Körper aus. Kein Appetit, starke Müdigkeit, hohes Fieber - auch um die 40 Grad - sind typisch. Bei Babys und Kleinkindern können Magen-Darm-Beschwerden dazukommen.

Eine Erkältung ist oft innerhalb einer Woche vorbei. Auch bei einer Grippe lassen die schlimmsten Beschwerden binnen einer Woche spürbar nach. Allerdings kämpfen Betroffene oft noch länger mit Erschöpfung und Husten.

Erkältungen und Grippe (Influenza) werden von unterschiedlichen Viren ausgelöst. Vor einer Grippe-Infektion schützt eine jährliche Influenza-Schutzimpfung. Lassen Sie sich hierzu von Ihrem HNO-Arzt beraten. 

Die Grippewelle beginnt hierzulande meist im Februar, doch dieses Jahr scheint sie früher zu starten. Die saisonale Grippe-Aktivität, verursacht durch Influenza-A(H3N2)-Viren, steigt in dieser Saison laut dem Robert Koch-Institut (RKI) in ganz Deutschland und der EU zu einem relativ frühen Zeitpunkt an.

Quelle: dpa, Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), RKI, äin-red

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