15.03.2016

Schlafprobleme - Führen eines Protokoll kann hilfreich sein

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Wer Probleme mit dem Ein- oder Durchschlafen hat, führt zunächst am besten ein Schlafprotokoll. Darin notiert man zum Beispiel, wann man ins Bett gegangen ist, wann man aufgestanden ist, was man vor dem Schlafen gegessen und getrunken hat und ob man zuvor Sport getrieben hat. Außerdem sollte man besondere Ereignisse und Belastungen des Tages festhalten und den eigenen Schlaf beziehungsweise die Wachphasen in der Nacht bewerten. Diese Aufzeichnungen können helfen, die Ursache der Schlafstörungen zu finden.

Bestehen die Schlafstörungen über mehrere Wochen, ist ein ärztliches Gespräch sinnvoll. Sollte der Partner Schnarchgeräusche bis hin zu nächtlichen Atemaussetzern bemerken, ist es äußerst ratsam, die möglichen Ursachen beim HNO-Arzt abklären zu lassen. Dieser empfiehlt eventuell einen Aufenthalt in einem Schlaflabor. Im Schlaflabor wird der Schlaf eine oder mehrere Nächte genau unter die Lupe genommen: Zunächst in Gesprächen etwa über Gewohnheiten und die Art der Probleme und später im Schlaf auch mithilfe verschiedener Messgeräte.

Unter Berücksichtigung der Ergebnisse des Schlaflabors bzw. sonstiger Untersuchungen, kann ihr HNO-Arzt entscheiden, ob eine Auffälligkeit im Mund-Nasen-Rachen-Bereich das Schnarchen bzw. die gefährlichen, schlafstörenden Atemaussetzer bedingt und die Betroffenen bezüglich möglicher Therapieverfahren beraten.

Quelle: dpa, Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen gesundheitsinformation.de, äin-red

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