04.02.2016

Grippe-Impfung jetzt noch sinnvoll

Bildquelle: ©Eisenhans - Fotolia.com

Anlässlich der beginnenden Grippe-Saison ruft das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung (MSGWG) in Schleswig-Holstein zur Influenza-Impfung auf. Ganz entscheidend ist die Impfung für medizinisches Personal und Beschäftigte in Gemeinschaftseinrichtungen – zum eigenen Schutz und zum Schutz der betreuten Menschen. Da die Grippe-Saison erst langsam startet und speziell im Norden erst wenige Fälle aufgetreten sind, ist eine Influenza-Schutzimpfung zum jetzigen Zeitpunkt durchaus noch sinnvoll. Der Aufbau des Grippe-Impfschutzes dauert rund zwei Wochen.

Die letzte Grippe-Saison ist in Deutschland heftig gewesen. Laut Robert Koch-Institut (RKI) wurden für die Influenza-Saison 2014/2015 rund 88.000 Influenza-Erkrankungen übermittelt, über die Hälfte der Erkrankungsfälle in einem Zeitraum von nur vier Wochen (Mitte/Ende Februar bis Mitte/Ende März). Jährlich sterben zwischen 8.000 und 11.000 Menschen in Deutschland an der Grippe.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut empfiehlt die jährliche Grippe-Impfung u.a. für Personen über 60, chronisch kranke Kinder, medizinisches Personal und Beschäftigte in Einrichtungen mit viel Publikumsverkehr (s. hierzu auch: http://www.hno-aerzte-im-netz.de/krankheiten/influenza/grippe-impfung.html). In Schleswig-Holstein und einigen anderen Bundesländern ist die Influenza-Impfung ohne Einschränkung für alle Altersgruppen öffentlich empfohlen.

Quellen: impfen.schleswig-holstein.de,rki.de, Epidemiologisches Bulletin 28/15, äin-red

Kostenloser Info-Flyer "Grippe" zum Download unter
www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/VIII/Service/Broschueren/Broschueren_VIII/Gesundheit/Info-Flyer-Grippe.html

Aktuelles:

News Archiv

Ständiger Lärm kann Tinnitus auslösen

20.09.2017

Lärm ist ein ständiger Begleiter im Alltag. Die Folgen andauernder Lärm-Belastung können von Unkonzentriertheit und erhöhtem Stressempfinden bis zum belastenden Tinnitus (Ohrensausen) führen...

Pilzinfektionen im Mund- und Rachenraum frühzeitig behandeln

13.09.2017

Eine starke Rötung, kombiniert mit weißen Flecken auf der Zunge, der Wangen-Innenseite und/oder im Rachen weist auf einen Pilzbefall im Mund- und Rachenraum hin. Begleitend treten oft ein Brennen, ein unangenehmer Geschmack und Schluckbeschwerden auf. Bei zu später Behandlung kann sich der Mundsoor ausbreiten, daher sollte frühzeitig ein HNO-Arzt aufgesucht werden...

Nachrichten Archiv: