25.08.2017

Schule über schwere Allergie beim Kind informieren

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Wenn bei einem Kind mit Allergie anaphylaktische Schocks möglich sind, sollten Eltern auf jeden Fall die Schule informieren. Es ist auch wichtig, dem Kind klarzumachen, dass es sich etwa an den Lehrer wenden soll, wenn sich diese schwerste Form der allergischen Reaktion ankündigt. Juckreiz, Hitzegefühl oder Prickeln im Mund können Warnzeichen sein.

Wer einmal einen sogenannten allergischen Schock hatte, besitzt in aller Regel ein Notfallset - das sollte immer griffbereit sein. Es enthält ein Antihistaminikum, ein Kortisonpräparat sowie Adrenalin zum Selbstspritzen und gegebenenfalls auch ein Asthma-Spray. Es empfiehlt sich, dass Eltern etwa den Lehrern eine Einweisung für den medizinischen Notfall geben und das Verhalten in einer solchen Situation schriftlich regeln. Außerdem sollten sie in der Schule ärztliche Atteste und Notrufnummern hinterlegen.

Die häufigsten Schock-Auslöser bei allergischen Kindern sind Nahrungsmittel. Um einen allergischen Schock zu vermeiden, müssen die entsprechenden Allergene vermieden werden.

Einen Verdacht auf eine Allergie bei ihrem Kind können Eltern u.a. beim HNO-Arzt abklären lassen und sich bei entsprechender Diagnose hinsichtlich des Umgangs mit der Allergie beraten lassen.


Weitere Informationen finden Sie in der Broschüre "Anaphylaxie in der Schule" von der Europäische Stiftung Allergieforschung:http://www.ecarf.org/wp-content/uploads/ecarf-anaphylaxie-in-der-schule.pdf


Quellen: Europäische Stiftung Allergieforschung, dpa

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