Tinnitus – Was kann ich selbst noch tun?

Von großer Bedeutung bei der Bewältigung eines Tinnitus ist die aktive Mitwirkung des Patienten. Soziale Isolation ist der falsche Weg. Herausfinden, was einem guttut, leichter Ausdauersport und andere Hobbies sind wichtig, um dem Quälgeist im Ohr keinen übermäßigen Platz im Leben einzuräumen. Leise Musik oder andere angenehme Geräusche können die Stille überbrücken, besonders beim Einschlafen. Ausgewogene Ernährung, weitgehender Verzicht auf Alkohol und Tabak wirken unterstützend.

Betroffene sollten immer wieder überprüfen, ob Konflikte im privaten oder beruflichen Umfeld vorhanden sind und diese versuchen zu bewältigen. Das trägt erheblich zum Stressabbau bei. Ist der Druck zu hoch, sollte psychotherapeutische Unterstützung gesucht werden, eventuell auch im Rahmen einer Tinnitus-Retraining-Therapie (TRT).

In Selbsthilfegruppen gibt es zudem die Möglichkeit, Erfahrungen und Ratschläge mit anderen Betroffenen auszutauschen.

Aktuelles:

News Archiv

Akuter Hörsturz – Leitliniengerechte Behandlung nur als IGeL möglich

18.05.2017

Um einen Patienten mit akutem Hörsturz in der HNO-Praxis leitliniengerecht behandeln zu können, bedarf es eines Medikaments, das für diese Indikation in Deutschland nicht zugelassen ist und nicht über die gesetzlichen Krankenkassen abgerechnet werden kann. Daher kann diese Leistung nur als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) erfolgen. Der Dt. Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte fordert endlich eine patientenorientierte Lösung...

Allergie: Immer mehr hochallergene Pflanzen kommen nach Deutschland

15.05.2017

Allergie-Experten befürchten, dass immer mehr hochallergene Pflanzen aus anderen Ländern nach Deutschland importiert werden. Hierzu gehören die Japanische Zeder und der Olivenbaum...

Nachrichten Archiv: