Was ist eine Speicheldrüsenentzündung?

SpeicheldrüsenentzündungBei einer Speicheldrüsenentzündung sind eine oder mehrere Kopf-Speicheldrüsen betroffen. Der medizinische Fachbegriff für diese Krankheit lautet Sialadenitis bzw. Sialoadenitis und wird aus den griechischen Begriffen für Speichel und Drüse abgeleitet. Sind die Ohrspeicheldrüsen betroffen, spricht man von einer Parotitis.

Die Infektion wird durch krankhafte Immunreaktionen, bakteriell oder durch Viren verursacht. Häufig wird sie durch Abflusshindernisse in den Drüsengängen - meist Speichelsteine - begünstigt. Bis zu 5.000 Menschen erkranken in Deutschland jährlich an Speichelsteinen. Der Altersgipfel liegt hier zwischen dem 20. und dem 50. Lebensjahr. Eine Sialadenitis geht mit oftmals schmerzhaften Schwellungen der Drüsen einher und kann sowohl akut als auch chronisch verlaufen.

Die bekannteste akute virale Speicheldrüsenentzündung ist Mumps („Ziegenpeter"), der vorwiegend im Kindesalter auftritt. An einer durch Bakterien ausgelösten akuten eitrigen Parotitis leiden hingegen oft Patienten zwischen 50 und 70 Jahren, deren Flüssigkeitshaushalt gestört ist.

Bildquelle: ©Olga Ekaterincheva (Pepperbox) - Fotolia.com

Aktuelles:

News Archiv

Ständiger Lärm kann Tinnitus auslösen

20.09.2017

Lärm ist ein ständiger Begleiter im Alltag. Die Folgen andauernder Lärm-Belastung können von Unkonzentriertheit und erhöhtem Stressempfinden bis zum belastenden Tinnitus (Ohrensausen) führen...

Pilzinfektionen im Mund- und Rachenraum frühzeitig behandeln

13.09.2017

Eine starke Rötung, kombiniert mit weißen Flecken auf der Zunge, der Wangen-Innenseite und/oder im Rachen weist auf einen Pilzbefall im Mund- und Rachenraum hin. Begleitend treten oft ein Brennen, ein unangenehmer Geschmack und Schluckbeschwerden auf. Bei zu später Behandlung kann sich der Mundsoor ausbreiten, daher sollte frühzeitig ein HNO-Arzt aufgesucht werden...

Nachrichten Archiv: