Was ist eine Speicheldrüsenentzündung?

SpeicheldrüsenentzündungBei einer Speicheldrüsenentzündung sind eine oder mehrere Kopf-Speicheldrüsen betroffen. Der medizinische Fachbegriff für diese Krankheit lautet Sialadenitis bzw. Sialoadenitis und wird aus den griechischen Begriffen für Speichel und Drüse abgeleitet. Sind die Ohrspeicheldrüsen betroffen, spricht man von einer Parotitis.

Die Infektion wird durch krankhafte Immunreaktionen, bakteriell oder durch Viren verursacht. Häufig wird sie durch Abflusshindernisse in den Drüsengängen - meist Speichelsteine - begünstigt. Bis zu 5.000 Menschen erkranken in Deutschland jährlich an Speichelsteinen. Der Altersgipfel liegt hier zwischen dem 20. und dem 50. Lebensjahr. Eine Sialadenitis geht mit oftmals schmerzhaften Schwellungen der Drüsen einher und kann sowohl akut als auch chronisch verlaufen.

Die bekannteste akute virale Speicheldrüsenentzündung ist Mumps („Ziegenpeter"), der vorwiegend im Kindesalter auftritt. An einer durch Bakterien ausgelösten akuten eitrigen Parotitis leiden hingegen oft Patienten zwischen 50 und 70 Jahren, deren Flüssigkeitshaushalt gestört ist.

Bildquelle: ©Olga Ekaterincheva (Pepperbox) - Fotolia.com

Aktuelles:

News Archiv

Pneumokokken-Impfung für Cochlea-Träger empfohlen

05.05.2015

Menschen mit einem Cochlea-Implantat sollten sich laut aktueller Empfehlung der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut u.a. gegen Pneumokokken impfen lassen...

Rauchen: Der Ausstieg ist laut Studie nie zu spät

01.05.2015

Ein Rauch-Stopp lohnt sich auch noch im fortgeschrittenen Alter. Selbst wer seine letzte Zigarette erst als über 60-Jähriger rauche, senke laut einer aktuellen Studie sein Sterbe-Risiko erheblich...

Nachrichten Archiv: