- Definition und Häufigkeit
- Stadien der Schwerhörigkeit
- Ursachen und Risiken
- Schallleitungs- schwerhörigkeit
- Schallempfindungs- schwerhörigkeit
- Kombinierte Schallleitungs- und Schallempfindungs- schwerhörigkeit
- Schwerhörigkeit bei Kindern & Jugendlichen
- Altersschwerhörigkeit (Presbyakusis)
- Symptome und erste Anzeichen
- Untersuchung und Diagnose
- Behandlung beim HNO-Arzt
- Ratschläge für Betroffene
- Hinweise für Angehörige
- Kann man vorbeugen?
- Adressen, Literatur und Links
Schwerhörigkeit - Untersuchung und Diagnose
Am Anfang der Untersuchung beim HNO-Arzt steht die Aufnahme der Krankengeschichte. Hierbei erfragt der Arzt den Beginn und Verlauf der Schwerhörigkeit sowie für das Hören besonders problematische Situationen. Darüber hinaus sind etwaige Erkrankungen, familiäre Vorbelastung, die berufliche Tätigkeit und die Freizeitgestaltung von Bedeutung. Anschließend erfolgt eine ausführliche Hals-Nasen-Ohren-Untersuchung einschließlich Überprüfung des Gleichgewichts.
Eine Ohrenspiegelung mit Hilfe eines Otoskops - ein mit Licht und Lupe ausgestatteter Ohrtrichter - dient der Prüfung des Trommelfells auf Veränderungen und Defekte hin.
Verschiedene Hörtests dienen der Überprüfung der Lautstärken-, Frequenz- und Sprachhörfähigkeit.
Impedanzmessungen geben Aufschluss über den Druck innerhalb der Tube und die Funktionsfähigkeit der Gehörknöchelchen.
Spezielle computertechnische Untersuchungen erfordern keine Mitarbeit des Patienten und eignen sich daher besonders für Babys und kleine Kinder. Wird beispielsweise einem gesunden Ohr ein Ton eingespielt, sendet die Hörschnecke Schallwellen zurück (otoakustische Emissionen). Bei der Hirnstamm-Audiometrie werden die elektrischen Hirnströme als Reaktion auf akustische Reize gemessen.
Labormedizinische Untersuchungen, insbesondere des Bluts, werden durchgeführt, um etwaige Stoffwechselkrankheiten zu erkennen. Mit Hilfe der Magnetresonanztomografie kann ein möglicher Tumor am Hörnerv abgeklärt werden.
