Schwerhörigkeit - Hinweise für Angehörige

Sollten Sie den Verdacht haben, dass einer Ihrer Angehörigen schlecht hört, sprechen Sie ihn darauf an, ermutigen Sie ihn zum Arzt zu gehen und die angebotenen Hilfsmittel anzunehmen.

Eine Hörbehinderung verlangt allen Familienmitgliedern Verständnis, Geduld und Disziplin ab. Folgende Ratschläge können den Umgang erleichtern:

  • Helfen Sie, in dem Sie nicht mit der Hand vor dem Mund, mit Kaugummi, Zigarette oder Essen im Mund sprechen.
  • Halten Sie Ihre Sätze kurz und unterstützen diese mit Mimik, Gestik und Körpersprache.
  • Führen Sie in einer familiären Gesprächsrunde Regeln ein, z.B. Fernseher und Radio werden ausgemacht, es spricht nur einer zurzeit, alle wenden sich dem Hörgeschädigten zu, es werden Sprechpausen eingelegt usw.
  • Binden Sie Ihren Angehörigen bei größeren Menschenansammlungen immer wieder in die Gespräche ein, indem Sie ihm z.B. am Rande das Gesagte kurz zusammenfassen, Witzpointen wiederholen usw.

Aktuelles:

News Archiv

Mundtrockenheit kann Entzündungen begünstigen

18.08.2017

Häufige Mundtrockenheit sowie Speichelsteine können zu unangenehmen und schmerzhaften Entzündungen der Mundschleimhaut oder der Speicheldrüsen führen. Daher sind ausreichend Trinken und eine Anregung des Speichelflusses ganz wichtig...

Heftige Drehschwindelanfälle HNO-ärztlich abklären lassen

14.08.2017

Schwindel ist ein Leitsymptom vieler Erkrankungen. Handelt es sich um heftige Drehschwindelanfälle, verbunden mit Hörproblemen, kann möglicherweise die so genannte Menière-Krankheit dahinter stecken...

Nachrichten Archiv: