- Definition und Häufigkeit
- Stadien der Schwerhörigkeit
- Ursachen und Risiken
- Schallleitungs- schwerhörigkeit
- Schallempfindungs- schwerhörigkeit
- Kombinierte Schallleitungs- und Schallempfindungs- schwerhörigkeit
- Schwerhörigkeit bei Kindern & Jugendlichen
- Altersschwerhörigkeit (Presbyakusis)
- Symptome und erste Anzeichen
- Untersuchung und Diagnose
- Behandlung beim HNO-Arzt
- Ratschläge für Betroffene
- Hinweise für Angehörige
- Kann man vorbeugen?
- Adressen, Literatur und Links
Schwerhörigkeit - Hinweise für Angehörige
Sollten Sie den Verdacht haben, dass einer Ihrer Angehörigen schlecht hört, sprechen Sie ihn darauf an, ermutigen Sie ihn zum Arzt zu gehen und die angebotenen Hilfsmittel anzunehmen.
Eine Hörbehinderung verlangt allen Familienmitgliedern Verständnis, Geduld und Disziplin ab. Folgende Ratschläge können den Umgang erleichtern:
- Helfen Sie, in dem Sie nicht mit der Hand vor dem Mund, mit Kaugummi, Zigarette oder Essen im Mund sprechen.
- Halten Sie Ihre Sätze kurz und unterstützen diese mit Mimik, Gestik und Körpersprache.
- Führen Sie in einer familiären Gesprächsrunde Regeln ein, z.B. Fernseher und Radio werden ausgemacht, es spricht nur einer zurzeit, alle wenden sich dem Hörgeschädigten zu, es werden Sprechpausen eingelegt usw.
- Binden Sie Ihren Angehörigen bei größeren Menschenansammlungen immer wieder in die Gespräche ein, indem Sie ihm z.B. am Rande das Gesagte kurz zusammenfassen, Witzpointen wiederholen usw.
