Schwerhörigkeit - Behandlung beim HNO-Arzt

Die Therapie der Schwerhörigkeit richtet sich nach deren Ursache und Ausmaß. Zugrunde liegende Erkrankungen müssen entsprechend behandelt, einfache Maßnahmen wie die Entfernung von Fremdkörpern oder Ohrenschmalzpfröpfen durchgeführt werden. 

Der operative Einsatz einer so genannten Tympanoplastik kann bei bestimmten Krankheitsbildern Schallleitungsstörungen verbessern, in dem die Schallleitungskette im Mittel-ohr wiederhergestellt oder das Trommelfell verschlossen wird.

Bei Schallempfindungsstörungen ist das Innenohr häufig irreparabel geschädigt, so dass weder Medikamente noch Operationen das Hörvermögen wieder herstellen können. Mit einer Reihe von Hilfsmitteln kann jedoch das Hören sowie das Sprachverständnis verbessert oder durch akustische Signale ersetzt werden:

  • Möglichst frühzeitig sollte der Betroffene mit einem Hörgerät versorgt werden. Es gibt heutzutage hochwertige Modelle in ganz unterschiedlichen Ausführungen, angepasst an die individuellen Bedürfnisse. In speziellen Kursen kann der richtige Umgang erlernt werden (s. auch Schwerhörigkeit - Ratschläge für Betroffene).
  • Cochlea-Implantate, eine Hörprothese wenn keine Innenohrfunktion, aber ein intakter Hörnerv vorhanden ist
  • Erlernen des Lippenablesens
  • Erlernen der Gebärdensprache
  • Hör-Training
  • Logopädische Betreuung
  • Frühförderung mit Hör- und Spracherziehung bei schwerhörigen oder gehörlosen Kindern
  • Psychotherapeutische Maßnahmen bei Depressionen, Angstzuständen oder in extremen emotionalen Situationen

Aktuelles:

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Welttag des Stotterns am 22.10.

20.10.2014

Der Vorsitzende der Bundesvereinigung Stottern & Selbsthilfe Dr. Martin Sommer, ermutigt anlässlich des Welttages des Stotterns am 22.10. zu einem offensiven Umgang mit der Sprachstörung...

Hörgerät: Auch teure Geräte müssen Krankenkassen im Bedarfsfall komplett zahlen

17.10.2014

Die Versorgung mit Hörgeräten dient dem unmittelbaren Behinderungsausgleich, dementsprechend gilt das Gebot eines möglichst weitgehenden Ausgleichs des Funktionsdefizits. Die gesetzliche Krankenkasse kann sich nur dann auf eine Festbetragsregelung berufen, wenn diese eine sachgerechte Versorgung des Versicherten ermöglicht. Andernfalls muss sie die kompletten Kosten für das erforderliche Hörgerät tragen. Dies entschied in einem kürzlich veröffentlichten Urteil der 8. Senat des Hessischen...

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