Scharlach – Therapie beim HNO-Arzt

Eine Erkrankung mit Scharlach gehört genau wie eine eitrige Mandelentzündung aufgrund der möglichen Komplikationen unbedingt in ärztliche Hände. Scharlach wird üblicherweise über einen Zeitraum von 10 (bis 14) Tagen mit Penicillin therapiert (bei Allergie gegen Penicillin sind alternativ z.B. Cephalosporin, Erythromycin oder Roxithromycin einsetzbar). In den meisten Fällen verschwinden die Krankheitssymptome - abgesehen von der Schuppung der Haut - nach gut einer Woche. Um mögliche Komplikationen zu vermeiden und einen Rückfall zu verhindern, sollte die vom Arzt verordnete Antibiotika-Einnahme, unabhängig vom Rückgang der Symptome, unbedingt eingehalten werden.

Die Symptome werden mit Schmerzmitteln, fiebersenkenden Mitteln (Paracetamol oder Ibuprofen) nach Bedarf behandelt. Anfängliche Bettruhe und eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme sind außerdem angezeigt. Bereits 24 Stunden nach Beginn der antibiotischen Therapie liegt in der Regel keine Ansteckungsgefahr mehr vor. Bleibt eine solche spezifische Behandlung aus, besteht nach Angaben des Robert Koch-Instituts aber mindestens drei Wochen lang Ansteckungsgefahr.

Aktuelles:

News Archiv

Nasennebenhöhlenentzündung nach Grippe-Infektion

21.02.2018

Eine Grippe schwächt die Abwehrkräfte, so dass es leicht zu weiteren Infektionen wie einer Nasennebenhöhlenentzündung kommen kann...

Grippewelle erreicht ihren Höhepunkt

15.02.2018

Die Grippe (Influenza) hat in Deutschland ihren Höhepunkt erreicht. Viele Menschen müssen mit Husten, Fieber, starken Gliederschmerzen, Kopfschmerzen und völligem Schlapp-Fühlen das Bett hüten...

Nachrichten Archiv: