Scharlach – Therapie beim HNO-Arzt

Eine Erkrankung mit Scharlach gehört genau wie eine eitrige Mandelentzündung aufgrund der möglichen Komplikationen unbedingt in ärztliche Hände. Scharlach wird üblicherweise über einen Zeitraum von 10 (bis 14) Tagen mit Penicillin therapiert (bei Allergie gegen Penicillin sind alternativ z.B. Cephalosporin, Erythromycin oder Roxithromycin einsetzbar). In den meisten Fällen verschwinden die Krankheitssymptome - abgesehen von der Schuppung der Haut - nach gut einer Woche. Um mögliche Komplikationen zu vermeiden und einen Rückfall zu verhindern, sollte die vom Arzt verordnete Antibiotika-Einnahme, unabhängig vom Rückgang der Symptome, unbedingt eingehalten werden.

Die Symptome werden mit Schmerzmitteln, fiebersenkenden Mitteln (Paracetamol oder Ibuprofen) nach Bedarf behandelt. Anfängliche Bettruhe und eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme sind außerdem angezeigt. Bereits 24 Stunden nach Beginn der antibiotischen Therapie liegt in der Regel keine Ansteckungsgefahr mehr vor. Bleibt eine solche spezifische Behandlung aus, besteht nach Angaben des Robert Koch-Instituts aber mindestens drei Wochen lang Ansteckungsgefahr.

Aktuelles:

News Archiv

Grippe: Impfschutz nicht vergessen!

06.12.2017

Auch wenn bereits erste Grippe-Fälle bundesweit aufgetreten sind, ist es noch nicht zu spät für eine Grippe-Impfung. Die letzte Grippesaison 2016/2017 war eine schwere Grippewelle und hat vor allem ältere Menschen stark getroffen...

Pseudo-Krupp: Bei Hustenanfall Ruhe bewahren

01.12.2017

Haben Kinder einen heftigen Hustenanfall mit Atemnot, einen so genannten Pseudo-Krupp-Anfall, sollten Eltern unbedingt versuchen, ihr Kind zu beruhigen. Denn Angst und Anspannung verstärken die Atemnot...

Nachrichten Archiv: