Riechstörungen – den Geruchssinn gezielt trainieren

Kind riecht an einer BlumeDie Sinneszellen der Riechschleimhaut können auch erfolgreich trainiert werden. Regelmäßiges Trimmen wirkt ihrem Abbau entgegen und hält sie länger fit. Dass das klappt, zeigt eine Reihe von Untersuchungen: Tägliches Trainieren mit Düften hat einen positiven Effekt auf das Riechvermögen.

Wie Riechtraining funktioniert? Experten raten, beim täglichen Schnupperparcour gezielt vorzugehen. Sie empfehlen, die wahrgenommenen Gerüche ganz bewusst mit Worten und Bildern zu verknüpfen. Damit prägt sich der Riecheindruck deutlicher ein und lässt sich auch wieder besser erinnern. Ereilt die Riechschleimhaut bzw. das Gehirn also beispielsweise Rosenduft, dann sollte man gleich in Gedanken eine Rose visualisieren oder den Begriff im Geiste aussprechen. Weitere Trainingseinheiten für den Riechsinn bestehen darin, sich ganz bewusst bestimmte Gerüche ins Gedächtnis zurückzurufen und zu beschreiben. Wie riecht es beispielsweise, wenn es frisch geschneit hat? Wonach duftete es noch gleich so intensiv in Großmutters Weihnachtsbackstube? Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

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