Wucherung der Rachenmandel – Untersuchung

Der HNO-Arzt sieht bei einer Spiegelung des hinteren Nasenrachens (Postrhinoskopie), wie stark die Rachenmandel vergrößert ist. Ist die Rachenmandel stark vergrößert erscheint sie als ein rötliches, gelapptes, längsgefurchtes Gebilde, das die hintere Öffnung zum Nasen-Rachen-Raum (Choane) verdeckt und eventuell bei einer starken Wucherung (Hyperplasie) auch die Tubenöffnungen zu den Ohren hin verschließt.

Zusätzlich wird der HNO-Arzt die Ohren mikroskopisch untersuchen, weil in vielen Fällen eine Flüssigkeitsansammlung im Mittelohr (Paukenerguss) vorliegt.

Je nach Größe der Mandel und Ausmaß der Beschwerden des Patienten wird der HNO-Arzt zu einer operativen Entfernung der Rachenmandel (Adenotomie) raten. Im Falle eines Paukenergusses ist ein Eingriff häufig angeraten.

Das Vorliegen einer Allergie, die ebenfalls eine behinderte Nasenatmung hervorrufen kann, muss vor dem Eingriff ausgeschlossen werden.

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