Wucherung der Rachenmandel – Untersuchung

Der HNO-Arzt sieht bei einer Spiegelung des hinteren Nasenrachens (Postrhinoskopie), wie stark die Rachenmandel vergrößert ist. Ist die Rachenmandel stark vergrößert erscheint sie als ein rötliches, gelapptes, längsgefurchtes Gebilde, das die hintere Öffnung zum Nasen-Rachen-Raum (Choane) verdeckt und eventuell bei einer starken Wucherung (Hyperplasie) auch die Tubenöffnungen zu den Ohren hin verschließt.

Zusätzlich wird der HNO-Arzt die Ohren mikroskopisch untersuchen, weil in vielen Fällen eine Flüssigkeitsansammlung im Mittelohr (Paukenerguss) vorliegt.

Je nach Größe der Mandel und Ausmaß der Beschwerden des Patienten wird der HNO-Arzt zu einer operativen Entfernung der Rachenmandel (Adenotomie) raten. Im Falle eines Paukenergusses ist ein Eingriff häufig angeraten.

Das Vorliegen einer Allergie, die ebenfalls eine behinderte Nasenatmung hervorrufen kann, muss vor dem Eingriff ausgeschlossen werden.

Aktuelles:

News Archiv

Hauttumoren im Kopf- und Halsbereich: Medikamentöse Therapien versprechen neue Ära

17.10.2017

Mit der Immunonkologie steht die Krebsmedizin vor einer neuen Ära. Statt Tumorzellen direkt anzugreifen, werden mithilfe spezieller Medikamente körpereigene Immunzellen unterstützt. Die 51. Fortbildungsveranstaltung für Hals-Nasen-Ohrenärzte befasst sich in diesem Jahr mit diesem und weiteren Themen aus dem Bereich der Onkologie...

Allergien, Schwindel, Schwerhörigkeit: HNO-Experten stehen beim Patiententag Rede und Antwort

12.10.2017

Immer mehr Menschen hören schlecht, reagieren allergisch auf Umwelteinflüsse oder leiden unter Schwindelanfällen. Beim Patiententag des Deutschen Berufsverbands der Hals-Nasen-Ohrenärzte am 28. Oktober 2017 in Mannheim informieren HNO-Experten über moderne Therapien und stellen sich den Fragen der Besucher...

Nachrichten Archiv: