Pfeiffersches Drüsenfieber – Behandlung beim HNO-Arzt

Da es keine Medikamente gegen das Pfeiffersche Drüsenfieber gibt, steht die symptomatische Behandlung im Vordergrund. Gegen das Fieber und die Schmerzen können Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Diclofenac verabreicht werden. Acetylsalicylsäure sollte jedoch vermieden werden, weil sie im Falle einer operativen Entfernung der Mandeln Blutungsprobleme verursachen kann.

Antibiotika, z.B. ein Doxycyclin-Präparat, werden nur im Falle einer sicher diagnostizierten bakterieller Überinfektionen gegeben. Dabei darf kein Ampicillin oder Amoxicillin verabreicht werden, weil diese Medikamente oft eine pseudoallergische Reaktion (Exanthem) hervorrufen.

Abschwellende Kortikosteroide (z.B. Kortison) werden in schweren Fällen gegeben, beispielsweise wenn die Schwellungen im Hals das Atmen erschweren. beispielsweise wenn die Schwellungen im Hals das Atmen erschweren. Da es sich um eine generalisierte Erkrankung des lymphatischen Systems handelt, besteht keine grundsätzliche Indikation zur Entfernung der Gaumenmandel (Tonsillektomie). Erfahrungsgemäß führt jedoch diese Operation, durchaus angezeigt bei einem schweren Verlauf der Erkrankung, zu einer eindrucksvollen zeitlichen Verkürzung des Krankheitsverlaufes. Um einen Riss der möglicherweise angegriffenen Milz zu vermeiden, sollte der Patient für ca. 8 Wochen keinen Sport treiben.

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