Chronische Nebenhöhlenentzündung – mögliche Komplikationen

Eine chronische eitrige Nasennebenhöhlenentzündung kann sich manchmal akut verschlechtern und auf umliegende Bereiche wie Augen (Orbitalphlegmone), Hirnhaut (Hirnhautentzündung = Meningitis) oder Gehirn (Gehirnentzündung = Enzephalitits) übergreifen. Bei Symptomen wie starken Kopfschmerzen, Lichtempfindlichkeit, Reizbarkeit und starker Müdigkeit sollten Sie deshalb sofort den Arzt aufsuchen.

Manchmal kommt es zu eingekapselten Flüssigkeitsansammlungen in den Nebenhöhlen, den so genannten Zelen. Dabei vergrößert sich die Zele durch Flüssigkeitsproduktion immer weiter und übt Druck auf die umliegenden Knochenwände aus, die sich darauf verdünnen. Der Prozess führt langfristig zu einer Vergrößerung der betroffenen Nebenhöhle. Zelen treten meistens in der Stirnhöhle auf, häufig als Spätfolge nach voran gegangenen Operationen, z.B. bei einem Mittelgesichtstrauma. Sie müssen operativ entfernt werden.

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Hauttumoren im Kopf- und Halsbereich: Medikamentöse Therapien versprechen neue Ära

17.10.2017

Mit der Immunonkologie steht die Krebsmedizin vor einer neuen Ära. Statt Tumorzellen direkt anzugreifen, werden mithilfe spezieller Medikamente körpereigene Immunzellen unterstützt. Die 51. Fortbildungsveranstaltung für Hals-Nasen-Ohrenärzte befasst sich in diesem Jahr mit diesem und weiteren Themen aus dem Bereich der Onkologie...

Allergien, Schwindel, Schwerhörigkeit: HNO-Experten stehen beim Patiententag Rede und Antwort

12.10.2017

Immer mehr Menschen hören schlecht, reagieren allergisch auf Umwelteinflüsse oder leiden unter Schwindelanfällen. Beim Patiententag des Deutschen Berufsverbands der Hals-Nasen-Ohrenärzte am 28. Oktober 2017 in Mannheim informieren HNO-Experten über moderne Therapien und stellen sich den Fragen der Besucher...

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