Chronische Nebenhöhlenentzündung – mögliche Komplikationen

Eine chronische eitrige Nasennebenhöhlenentzündung kann sich manchmal akut verschlechtern und auf umliegende Bereiche wie Augen (Orbitalphlegmone), Hirnhaut (Hirnhautentzündung = Meningitis) oder Gehirn (Gehirnentzündung = Enzephalitits) übergreifen. Bei Symptomen wie starken Kopfschmerzen, Lichtempfindlichkeit, Reizbarkeit und starker Müdigkeit sollten Sie deshalb sofort den Arzt aufsuchen.

Manchmal kommt es zu eingekapselten Flüssigkeitsansammlungen in den Nebenhöhlen, den so genannten Zelen. Dabei vergrößert sich die Zele durch Flüssigkeitsproduktion immer weiter und übt Druck auf die umliegenden Knochenwände aus, die sich darauf verdünnen. Der Prozess führt langfristig zu einer Vergrößerung der betroffenen Nebenhöhle. Zelen treten meistens in der Stirnhöhle auf, häufig als Spätfolge nach voran gegangenen Operationen, z.B. bei einem Mittelgesichtstrauma. Sie müssen operativ entfernt werden.

Aktuelles:

News Archiv

Akuter Hörsturz – Leitliniengerechte Behandlung nur als IGeL möglich

18.05.2017

Um einen Patienten mit akutem Hörsturz in der HNO-Praxis leitliniengerecht behandeln zu können, bedarf es eines Medikaments, das für diese Indikation in Deutschland nicht zugelassen ist und nicht über die gesetzlichen Krankenkassen abgerechnet werden kann. Daher kann diese Leistung nur als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) erfolgen. Der Dt. Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte fordert endlich eine patientenorientierte Lösung...

Allergie: Immer mehr hochallergene Pflanzen kommen nach Deutschland

15.05.2017

Allergie-Experten befürchten, dass immer mehr hochallergene Pflanzen aus anderen Ländern nach Deutschland importiert werden. Hierzu gehören die Japanische Zeder und der Olivenbaum...

Nachrichten Archiv: