Chronische Nebenhöhlenentzündung – Behandlung beim HNO-Arzt

Als konservative Maßnahmen werden abschwellende Nasentropfen oder schleimlösende Medikamente eingesetzt. Nasentropfen sollten nicht länger als eine Woche verwendet werden, da es sonst zu einem dauerhaften Anschwellen der Nasenschleimhaut kommen kann (Privinismus).

Wenn konservative Behandlungsformen nicht ausreichen, kann - abhängig von der Ursache - eine chirurgische Sanierung der Nasennebenhöhlen notwendig werden. So lassen sich anatomische Veränderungen durch einen Eingriff korrigieren, der unter Kontrolle mit dem Nasenendoskop durch die Nasenöffnungen durchgeführt wird. Auf diese Weise kann der Arzt beispielsweise eine schiefe Nasenscheidewand korrigieren, zu enge Ostien vergrößern oder Nasenpolypen entfernen. Zu enge anatomische Gegebenheiten, die zu der chronischen Sinusitis geführt haben, können heutzutage eventuell mit Hilfe eines Ballonkatheters geweitet werden.

Bei einer Allergie sollte der Auslöser natürlich möglichst vermieden werden. Ist dies nicht möglich, helfen anti-allergische Medikamente oder eine Hyposensibilisierung.

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