Chronische Nebenhöhlenentzündung – Behandlung beim HNO-Arzt

Als konservative Maßnahmen werden abschwellende Nasentropfen oder schleimlösende Medikamente eingesetzt. Nasentropfen sollten nicht länger als eine Woche verwendet werden, da es sonst zu einem dauerhaften Anschwellen der Nasenschleimhaut kommen kann (Privinismus).

Wenn konservative Behandlungsformen nicht ausreichen, kann - abhängig von der Ursache - eine chirurgische Sanierung der Nasennebenhöhlen notwendig werden. So lassen sich anatomische Veränderungen durch einen Eingriff korrigieren, der unter Kontrolle mit dem Nasenendoskop durch die Nasenöffnungen durchgeführt wird. Auf diese Weise kann der Arzt beispielsweise eine schiefe Nasenscheidewand korrigieren, zu enge Ostien vergrößern oder Nasenpolypen entfernen. Zu enge anatomische Gegebenheiten, die zu der chronischen Sinusitis geführt haben, können heutzutage eventuell mit Hilfe eines Ballonkatheters geweitet werden.

Bei einer Allergie sollte der Auslöser natürlich möglichst vermieden werden. Ist dies nicht möglich, helfen anti-allergische Medikamente oder eine Hyposensibilisierung.

Aktuelles:

News Archiv

Hauttumoren im Kopf- und Halsbereich: Medikamentöse Therapien versprechen neue Ära

17.10.2017

Mit der Immunonkologie steht die Krebsmedizin vor einer neuen Ära. Statt Tumorzellen direkt anzugreifen, werden mithilfe spezieller Medikamente körpereigene Immunzellen unterstützt. Die 51. Fortbildungsveranstaltung für Hals-Nasen-Ohrenärzte befasst sich in diesem Jahr mit diesem und weiteren Themen aus dem Bereich der Onkologie...

Allergien, Schwindel, Schwerhörigkeit: HNO-Experten stehen beim Patiententag Rede und Antwort

12.10.2017

Immer mehr Menschen hören schlecht, reagieren allergisch auf Umwelteinflüsse oder leiden unter Schwindelanfällen. Beim Patiententag des Deutschen Berufsverbands der Hals-Nasen-Ohrenärzte am 28. Oktober 2017 in Mannheim informieren HNO-Experten über moderne Therapien und stellen sich den Fragen der Besucher...

Nachrichten Archiv: