Nasenbluten - Untersuchung und Diagnose

Die Ursachenklärung und die Behandlung von Nasenbluten laufen oft parallel ab. Der HNO-Arzt versucht in der Regel, über eine Nasenspiegelung (Rhinoskopie) die Blutungsquelle auszumachen. Hierfür verwendet er, gegebenenfalls unter örtlicher Betäubung, ein Nasenspekulum oder ein Endoskop. Vorab überprüft er den Kreislauf und befragt den Patienten - wenn möglich - hinsichtlich bestehender Erkrankungen sowie der Einnahme von Medikamenten.

Die Abklärung von Nasenbluten erfordert teilweise die Zusammenarbeit verschiedener Ärztegruppen. Lassen sich beispielsweise beim HNO-Arzt keine lokalen Ursachen erkennen, wird ein Internist zu Rate gezogen, um mögliche organische Auslöser wie eine Nierenerkrankung auszumachen. Der Patient wird einer gründlichen Allgemeinuntersuchung unterzogen (Blutdruckmessung, Blutbild, Blutgerinnungsstatus, Urin-Untersuchung etc.), in einigen Fällen erfolgt eine Angiografie, eine Darstellung der Blutgefäße, um die Blutungsquelle zu klären. Bei Verdacht auf eine seltene Tumorerkrankung muss eine Computer- oder Kernspin-Tomografie durchgeführt werden.

Aktuelles:

News Archiv

Deutscher Lebensmittelallergietag am 21. Juni

21.06.2017

Immer öfter hört man von einer Gluten-Unverträglichkeit, Laktose-Intoleranz, oder Nuss-Allergie - was steckt dahinter? Nehmen Lebensmittelallergien und Lebensmittelunverträglichkeiten tatsächlich zu?

Schwimmbad-Otitis: Tropfen schützen vor Entzündung des Gehörgangs

16.06.2017

Wer sich viel im Wasser aufhält, kann sich leicht eine Entzündung des Gehörgangs zuziehen. Wie sich Wasserratten schützen können und was man machen sollte, wenn man eine Schwimmbad-Otitis hat, erfahren Sie hier...

Nachrichten Archiv: