Nasenbluten - Untersuchung und Diagnose

Die Ursachenklärung und die Behandlung von Nasenbluten laufen oft parallel ab. Der HNO-Arzt versucht in der Regel, über eine Nasenspiegelung (Rhinoskopie) die Blutungsquelle auszumachen. Hierfür verwendet er, gegebenenfalls unter örtlicher Betäubung, ein Nasenspekulum oder ein Endoskop. Vorab überprüft er den Kreislauf und befragt den Patienten - wenn möglich - hinsichtlich bestehender Erkrankungen sowie der Einnahme von Medikamenten.

Die Abklärung von Nasenbluten erfordert teilweise die Zusammenarbeit verschiedener Ärztegruppen. Lassen sich beispielsweise beim HNO-Arzt keine lokalen Ursachen erkennen, wird ein Internist zu Rate gezogen, um mögliche organische Auslöser wie eine Nierenerkrankung auszumachen. Der Patient wird einer gründlichen Allgemeinuntersuchung unterzogen (Blutdruckmessung, Blutbild, Blutgerinnungsstatus, Urin-Untersuchung etc.), in einigen Fällen erfolgt eine Angiografie, eine Darstellung der Blutgefäße, um die Blutungsquelle zu klären. Bei Verdacht auf eine seltene Tumorerkrankung muss eine Computer- oder Kernspin-Tomografie durchgeführt werden.

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Mit der Immunonkologie steht die Krebsmedizin vor einer neuen Ära. Statt Tumorzellen direkt anzugreifen, werden mithilfe spezieller Medikamente körpereigene Immunzellen unterstützt. Die 51. Fortbildungsveranstaltung für Hals-Nasen-Ohrenärzte befasst sich in diesem Jahr mit diesem und weiteren Themen aus dem Bereich der Onkologie...

Allergien, Schwindel, Schwerhörigkeit: HNO-Experten stehen beim Patiententag Rede und Antwort

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Immer mehr Menschen hören schlecht, reagieren allergisch auf Umwelteinflüsse oder leiden unter Schwindelanfällen. Beim Patiententag des Deutschen Berufsverbands der Hals-Nasen-Ohrenärzte am 28. Oktober 2017 in Mannheim informieren HNO-Experten über moderne Therapien und stellen sich den Fragen der Besucher...

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