Grippe – Untersuchung & Diagnose

Eine Influenza gehört in ärztliche Behandlung. Während der Grippe-Saison von Dezember bis April kann der HNO-Arzt fieberhafte Atemwegsinfektionen - ohne mikrobiologischen Nachweis - allein aufgrund der Symptomatik eindeutig zuordnen und eine entsprechende Therapie einleiten. Für eine Influenza sprechen bei Erwachsenen ein plötzlicher Krankheitsbeginn in der kalten Jahreszeit, hohes Fieber, trockener Husten und ein schweres allgemeines Krankheitsgefühl. Bei Kindern können die Anzeichen hingegen völlig uncharakteristisch sein.

Für eine sichere Diagnose wären Laboruntersuchungen notwendig. Die Erreger können im Nasen- oder Rachenabstrich des Patienten nachgewiesen werden. Mit Hilfe einer Blutuntersuchung ist auch ein Test auf bestimmte Antikörper gegen das Influenza-Virus möglich. Doch häufig sind diese erst bis zu 14 Tage nach der Ansteckung verlässlich nachweisbar. Für den Patienten selbst haben diese zum Teil aufwändigen Methoden meist nur wenig praktischen Nutzen, er sollte sofort bei Grippe-Verdacht behandelt werden. Der Wert dieser Laboruntersuchungen liegt vielmehr in der Beobachtung der Ausbreitung von bestimmten Virus-Typen in der Bevölkerung.

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