Hörsturz - Prognose

Ein Hörsturz sollte grundsätzlich von einem HNO-Arzt beurteilt werden. Wird der Hörsturz frühzeitig behandelt, bleiben bei 60 bis 90% der Patienten keine Schäden nach. Das Gehör erlangt sein volles Leistungsvermögen wie vor dem Hörsturz zurück.

Besonders günstig ist die Prognose, wenn es nur zu einem leichten Hörverlust kam. Aber auch schwerere Fälle können bei rascher Behandlung völlig ausheilen.

Die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Hörsturzes liegt durchschnittlich bei 30%. Vor allem Patienten mit fortbestehenden Risikofaktoren (wie z.B. Bluthochdruck oder anhaltender Stress) oder mit einer Perilymphfistel sind gefährdet.

Bei einem schweren Hörsturz mit anhaltenden Hörproblemen sollten sich Betroffene von ihrem HNO-Arzt hinsichtlich eines Hörgeräts beraten lassen.

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Ständiger Lärm kann Tinnitus auslösen

20.09.2017

Lärm ist ein ständiger Begleiter im Alltag. Die Folgen andauernder Lärm-Belastung können von Unkonzentriertheit und erhöhtem Stressempfinden bis zum belastenden Tinnitus (Ohrensausen) führen...

Pilzinfektionen im Mund- und Rachenraum frühzeitig behandeln

13.09.2017

Eine starke Rötung, kombiniert mit weißen Flecken auf der Zunge, der Wangen-Innenseite und/oder im Rachen weist auf einen Pilzbefall im Mund- und Rachenraum hin. Begleitend treten oft ein Brennen, ein unangenehmer Geschmack und Schluckbeschwerden auf. Bei zu später Behandlung kann sich der Mundsoor ausbreiten, daher sollte frühzeitig ein HNO-Arzt aufgesucht werden...

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