Allergischer Schnupfen – mögliche Komplikationen

Als mögliche Komplikationen einer allergischen Rhinitis sind Nasennebenhöhlenentzündungen, Tubenventilationsstörungen, Paukenergüsse sowie eine allgemein verstärkte Neigung zu Infekten bekannt.

In schweren Fällen kann sich aus dem allergischen Schnupfen ein allergisches Bronchialasthma (Asthma bronchiales) mit Husten, Atemnot und daraus resultierenden Angstzuständen entwickeln. Diesen Prozess nennt man aufgrund des Beschwerdewechsels von den oberen zu den unteren Atemwegen Etagenwechsel, der bei 30% aller Patienten mit allergischem Schnupfen durchschnittlich innerhalb von 10 Jahren auftritt.   

In seltenen Extremfällen führt eine allergische Reaktion zu einem anaphylaktischen Schock mit massivem Blutdruckabfall, Atem- und Kreislaufstillstand. Hierbei handelt es sich immer um einen ärztlichen Notfall! Allergiker sollten immer ein Notfall-Set bei sich tragen - insbesondere Insektenallergiker, aber auch Patienten mit einem oralen Allergie-Syndrom (Nahrungsmittelallergie oder Medikamentenallergie, z.B. gegen Penizillin).

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Hauttumoren im Kopf- und Halsbereich: Medikamentöse Therapien versprechen neue Ära

17.10.2017

Mit der Immunonkologie steht die Krebsmedizin vor einer neuen Ära. Statt Tumorzellen direkt anzugreifen, werden mithilfe spezieller Medikamente körpereigene Immunzellen unterstützt. Die 51. Fortbildungsveranstaltung für Hals-Nasen-Ohrenärzte befasst sich in diesem Jahr mit diesem und weiteren Themen aus dem Bereich der Onkologie...

Allergien, Schwindel, Schwerhörigkeit: HNO-Experten stehen beim Patiententag Rede und Antwort

12.10.2017

Immer mehr Menschen hören schlecht, reagieren allergisch auf Umwelteinflüsse oder leiden unter Schwindelanfällen. Beim Patiententag des Deutschen Berufsverbands der Hals-Nasen-Ohrenärzte am 28. Oktober 2017 in Mannheim informieren HNO-Experten über moderne Therapien und stellen sich den Fragen der Besucher...

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