Glossar

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A

Abszess

Ein Abszess ist eine umkapselte Eiteransammlung. Es entsteht durch eine Bakterieninfektion, entweder ohne äußere Ursache oder als Folge einer Operation, Spritzengabe oder eines eingedrungenen Fremdkörpers.

Adrenalin-Inhalation

Das Hormon Adrenalin sorgt unter anderem dafür, dass die Bronchialmuskulatur erschlafft und sich die Bronchien weiten.

Adrenalin-Inhalation

Das Hormon Adrenalin sorgt unter anderem dafür, dass die Bronchialmuskulatur erschlafft und sich die Bronchien weiten.

Allergiker

Das Wort Allergie stammt aus dem Griechischen und setzt sich zusammen aus allos
(= anders) und ergon (= Verrichtung). Man könnte also den Begriff Allergie frei übersetzen mit „einer von der Norm abweichenden Reaktion" des Körpers auf bestimmte Substanzen in seiner Umwelt.

Analgetika

Analgetika sind Schmerzmittel. Es gibt sehr unterschiedliche Arten, die teilweise auch fiebersenkend oder entzündungshemmend wirken. Bekannte Wirkstoffe sind z.B. Acetylsalicylsäure, Ibuprofen, Diclofenac und Paracetamol.

Analgetika-Intoleranz

Als Analgetika-Intoleranz bezeichnet man eine Überempfindlichkeitsreaktion auf bestimmte Schmerzmittel.

Angina Plaut-Vincent

Die Angina Plaut-Vincent ist eine Entzündung des Zahnfleisches, die mit Fieber, Schmerzen und Mundgeruch einhergeht und meist durch mangelnde Mundhygiene ausgelöst wird. Häufig ist auch eine Gaumenmandeln beteiligt. Das Allgemeinbefinden ist wenig gestört.

Antigene

Antigene (Abk. für engl. Antibody generating) sind charakteristische Oberflächenstrukturmerkmale auf nicht körpereigenen Stoffen. Diese werden vom menschlichen Immunsystem als fremd („not self") erkannt und lösen eine Immunreaktion aus. Bei einer allergischen Reaktion werden sie auch Allergen genannt.

Antihistaminikum

Antihistaminika sind Wirkstoffe, welche die Wirkung des körpereigenen Botenstoffs Histamin abschwächen oder aufheben. Sie werden bei Allergien eingesetzt.

Antistreptolysin O – spezieller Streptokokken-Antikörpertest

Als Antistreptolysin O, kurz ASLO oder ASO, werden Antikörper gegen ß-hämolisierende Streptokokken bezeichnet. 1 bis 3 Wochen nach der Infektion sind erhöhte Werte nachweisbar, nach 3 bis 6 Wochen ist der Höhepunkt erreicht. Nach einer richtig behandelten Infektion sollte der Wert langsam sinken. Ist das nicht der Fall, deutet das auf einen chronischen Entzündungsherd wie Mandeln, Zähne oder Nasennebenhöhlen hin.

Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI)

Die Arbeitgemeinschaft Influenza (AGI) ist eine Organisation zur Überwachung der Influenza in Deutschland. Sie existiert seit 1992 - unter Federführung des Robert Koch-Instituts in Berlin.Das Überwachungssystem basiert in Deutschland auf drei Schwerpunkten:

  • Registrierung der so genannten "akuten respiratorischen Erkrankungen" (ARE), d.h. der akuten Atemwegserkrankungen, gemessen an der Gesamtzahl der Praxisbesuche
  • virologische Diagnostik von Rachenabstrichen, vor allem durchgeführt von den Nationalen Referenzzentren für Influenza
  • Erfassung der Meldedaten direkter Nachweise von Influenza, die beim RKI eingehen
Während der Influenza-Saison (ab 40. KW) veröffentlicht die AGI wöchentlich unter http://influenza.rki.de einen Bericht über die aktuelle Grippe-Lage in Deutschland. Die AGI registriert die wöchentlichen Neuerkrankungen bzw. Arztkonsultationen nach Altersgruppen, Arbeitsunfähigkeiten bzw. Einrichtungsbesuchsverboten und Krankenhauseinweisungen wegen ARE.

Atrophisch

Atrophie bedeutet Gewebeschwund

Atrophische Gastritis

Atrophische Gastritis ist eine Form von Magenschleimhautentzündung, die vor allem Menschen über 80 betrifft. Sie ist überwiegend beschwerdefrei, führt jedoch zu einer Zerstörung bestimmter Zellen im Magen. Diese Zellen produzieren eine Substanz, ohne die eine Aufnahme von Vitamin B im Darm unmöglich ist.

Aviäre Grippe („Vogelgrippe")

Werden Vögel von Grippe-Viren befallen, spricht man von einer aviären Influenza bzw. Vogelgrippe oder Geflügelpest. Gefährdet sind vor allem Hühner und Puten, d.h. Geflügel in Tierhaltung.Die Erreger der Vogelgrippe gehören zur Gruppe der Influenza-A-Viren. Alle bisher aufgetretenen schweren Ausbrüche wurden durch Viren vom Subtyp H5 und H7 verursacht. Es besteht die Möglichkeit, dass diese Viren sich mit „menschlichen" Grippe-Viren kreuzen, d.h. genetisches Material austauschen. Dabei können hochansteckende, gefährliche Viren mit Pandemie-Potenzial entstehen. Ein solches neues Influenza-Virus wäre für das menschliche Immunsystem völlig unbekannt. Eine Impfung gegen die saisonale Grippe schützt hier nicht. Die Standard-Grippe-Impfung kann allerdings das Risiko der Vermischung menschlicher und tierischer Viren und damit die Pandemie-Gefahr reduzieren.Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und verschiedene Institutionen in Deutschland wie das Berliner Robert Koch-Institut (RKI) beobachten das Vorkommen und die Ausbreitung der Vogelgrippe sehr genau, um im Ernstfall sofort den neuen Virus-Subtyp analysieren und mit einer Impfstoff-Entwicklung beginnen zu können. Zur akuten Bekämpfung einer Grippe-Pandemie wäre man jedoch bis zur Fertigstellung und Auslieferung des Impfstoffs auf antivirale Medikamente, so genannte Neuraminidase-Hemmer, angewiesen.

B

Bellocq-Tamponade

Für das Setzen einer Bellocq-Tamponade wird ein weicher Katheter durch die Mundhöhle in den Rachen eingeführt. Ein befestigter Gaze-Tampon wird dann mit einem Faden durch die Nase in die richtige Position gezogen.

Biopsie

Die Biopsie ist eine Entnahme und Untersuchung von Gewebeproben. Hierbei kann man unter anderem feststellen, ob es ich um gut- oder bösartige Tumoren handelt.

Borkenflechte

Bei der Borken- bzw. Grindflechte (Impetigo contagiosa) handelt es sich um eine hochansteckende Erkrankung der Haut, die durch Bakterien (in erster Linie Staphylokokken oder Streptokokken) ausgelöst wird. Vor allem Kleinkinder sind davon betroffen. Auf zunächst leicht geröteter Haut bilden sich eitergefüllte Bläschen, die rasch aufplatzen. Es kommt dann zum für die Krankheit typischen gelben Schorf. Befallen sind in der Regel Kopf, Gesicht und/oder Extremitäten.

Botulinum-Toxin

Botulinum-Toxin, besser bekannt als Botox, ist ein Nervengift, das die Erregungsleitungen von Nerv zu Muskel hemmt und so die Kontraktion des Muskels verringert und damit die Mimik entspannt.

Burkitt-Lymphom

Als Burkitt-Lymphom bezeichnet man einen bösartigen, schnell wachsenden Tumor, der bevorzugt in den Lymphknoten auftritt.

C

Chronisches Erschöpfungssyndrom

Das chronische Erschöpfungs- oder Müdigkeitssyndrom zeichnet sich durch eine mehrere Monate andauernde Leistungsminderung aus, begleitet von geistiger und körperlicher Erschöpfung, Kopf- und Gelenkschmerzen und Lymphknotenschwellung. Die Ursache ist bisher nicht eindeutig geklärt.

D

Detritus

Detritus (lat. „Abfall") ist eine breiige Masse, die beim Absterben von Zellen entsteht.

Diphtherie

Diphtherie ist eine hochansteckende lebensgefährliche Infektionskrankheit, die mit Hals- und Schluckbeschwerden sowie oft bellendem Husten einhergeht. Sie wird durch den Erreger Corynebacterium diphtheriae ausgelöst, der eine hochgiftige Substanz abgeben kann. Entzündungen der Lunge, der Nerven und des Herzmuskels zählen zu den häufigen Komplikationen. Ein Impfschutz steht zur Verfügung. Aufgrund der hohen Durchimpfungsrate und des hohen Hygienestandards gibt es in Deutschland kaum noch Fälle, aber gerade in Osteuropa erkranken immer wieder Menschen.

E

EBNA-1

Als EBNA-1 bezeichnet man das Epstein-Barr Kernantigen.

Elektro- oder Laserkoagulation

Als Elektro- bzw. Laserkoagulation bezeichnet man eine Verschmelzung von Gefäßen mit Hilfe von hochfrequentem Wechselstrom oder Laser. Das Verfahren wirkt blutungsstillend.

Elektrolyte

Elektrolyte sind geladene Teilchen (Ionen) bzw. aufgespaltene Salze, die in wässriger Lösung elektrischen Strom leiten können. Ihre Verteilung im menschlichen Körper nennt man Elektrolyt-Haushalt. Wichtige menschliche Elektrolyte sind beispielsweise Natrium, Kalzium und Magnesium.

Elektromyografie (EMG)

Im Rahmen der Elektromyografie wird die Aktivität einzelner Muskeln untersucht und in einem Elektromyogramm aufgezeichnet. Für die Untersuchung wird eine dünne Spezialnadel in den Muskel gestochen. Die Elektromyografie zeigt, wie ein Muskel willkürlich aktiviert werden kann und wie er auf ein elektrisches Signal eines in der Nähe liegenden Nervs reagiert, d.h. ob der Muskel selbst oder der ihn versorgende Nerv geschädigt ist.

Elektroneurografie (ENG)

Die Elektroneurografie (ENG) ist eine Untersuchung der Nervenleitung. Mit ihr lässt sich die Geschwindigkeit bestimmen, mit der ein Nerv elektrische Signale weiterleitet. Anhand dieser gemessenen Nervenleitgeschwindigkeit kann der Arzt erkennen, ob ein Nerv geschädigt ist oder nicht.

ELISA-Methode

ELISA ist eine Abkürzung für engl. Enzyme-Linked Immuno Sorbent Assay.

Enzephalitis

Eine Enzephalitis ist eine Entzündung des Gehirns, die meist durch Viren hervorgerufen wird.

Epidemie

Tritt eine Erkrankung örtlich und zeitlich stark gehäuft auf, spricht man von einer Epidemie. Trifft beispielsweise eine neue Variante des wandelbaren Influenza-Virus auf eine Bevölkerungsgruppe, die noch keine Abwehr gegen diesen bestimmten Erreger aufgebaut hat, kann diese Variante sich schnell verbreiten. Die Ausbreitung stoppt erst, wenn der Erreger Menschen befällt, die z.B. aufgrund einer Grippe-Schutzimpfung Antikörper dagegen gebildet haben.

Das amerikanische Center for Disease Control spricht von einer Grippe-Epidemie, wenn die Todesrate durch Influenza und Lungenentzündung (die so genannte Übersterblichkeit) um mehr als 7,5% höher liegt als in einem durchschnittlichen Winter.

Epithel

Epithel ist eine Sammelbezeichnung für Drüsen- oder Deckgewebe. Im Unterschied zum Muskel-, Nerven- und Bindegewebe hat das Epithel keine Blutgefäße.

F

Faltenzunge

Faltenzunge (Lingua plicata) wird eine Zunge mit gefurchter Oberfläche genannt. Typisch ist eine ausgeprägte Furche in der Mittellinie der Zunge, von der baumförmig Seitenfurchen abzweigen. Wie die Landkartenzunge ist sie völlig harmlos und meist symptomfrei; insbesondere tiefere Furchen können jedoch einen Nährboden für Bakterien bieten. Die Faltenzunge geht oft mit einer Landkartenzunge und/oder mit der Knötchenflechte einher und tritt familiär gehäuft auf; eine genetische Prädisposition ist wahrscheinlich.

Felsenbein

Das Felsenbein sieht pyramidenförmig aus und ist ein Knochenabschnitt an der Basis des Schädelbeins. Es enthält das Innenohr und gehört anatomisch zur Schädelbasis.

Fibrin

Als Fibrin bezeichnet man den „Klebstoff" bei der Blutgerinnung, der entsteht bevor sich eine Kruste bildet.

Fibrom

Als Fibrom bezeichnet man eine gutartige Bindegewebsgeschwulst, die z.B. durch Reizung oder Entzündung der Schleimhaut entstehen kann.

G

Glukokortikoide

Glukokortikoide wie Kortison oder Cortisol zählen zu den Steroidhormonen, die vom Körper in der Nebennierenrinde gebildet werden. Sie wirken entzündungshemmend und werden deshalb z.B. bei allergischem Schnupfen oder Asthma bronchiale angewendet.

H

Hirnhautentzündung

Eine Hirnhautentzündung (Meningitis) ist eine Entzündung der weichen Hirnhäute. Die weichen Hirnhäute sind die Bindegewebsschichten, die das Hirn umgeben und in die Rückenmarkshaut übergehen, die wieder herum Teile des Zentralen Nervensystems schützt.

Hirnnerven

Die Hauptaufgaben der 12 Hirnnerven sind:

  • I: Nervus olfactorius: Riechen
  • II: Nervus Opticus: Sehen
  • III, IV, VI: Nervus oculomotorius, trochlearis, abducens: Augenbewegung und Pupillenmotorik
  • V1-3: Nervus trigeminus: Gesichtssensibilität
  • VII: Nervus facialis: Mimik                                                           
  • VIII: Nervus vestibulo cochlearis: Hören und Gleichgewicht
  • IX: Nervus glossopharyngeus: Schlucken
  • X: Nervus vagus: Parasymphatikus (Ruhenerv) und Stimmritzenöffnung
  • XI: Nervus accessorius: Kopfdrehung und Schulterhebung
  • XII: Nervus hypoglossus: Zungenbewegung

Histamin

Histamin ist ein Gewebshormon, das vielfältige Funktionen hat. Vor allem bei der Abwehr körperfremder Stoffe spielt Histamin eine zentrale Rolle, gleichzeitig fungiert es im Gehirn als Botenstoff. Bei Menschen mit einer Allergie führt eine Überproduktion von Histamin zu Entzündungsreaktionen.

Histologisch

Histologie ist die Wissenschaft vom biologischen Gewebe. Bei einer histologischen Untersuchung wird beispielsweise festgestellt, ob ein Tumor gut- oder bösartig ist.

Hodgkin-Krankheit

Das Hodgkin-Lymphom ist ein bösartiger Tumor des Lymphsystems.

hyperplastisch

Hyperplasie bedeutet Gewebezunahme durch vermehrte Zellteilung.

hyperreflektorische Rhinitis

Eine unspezifische nasale Hyperaktivität (hyperreflektorische Rhinitis) verursacht ähnliche Beschwerden wie ein allergischer Schnupfen, wird allerdings durch eine gestörte Funktion und Reaktion in Teilen des Nervensystems verursacht. Auslöser können unspezifische Reize wie Kälte, Alkohol usw. sein.

hypertrophisch

Hypertrophie bedeutet Gewebezunahme durch Zellvergrößerung.

Hyposensibilisierung

Bei der Hyposensibilisierung handelt es sich um eine Allergieimpfung, bei der die übermäßige Reaktion des Körpers auf den auslösenden Stoff verringert werden kann.

Hypothalamus

Der Hypothalamus ist eine wichtige „Schaltzentrale" unseres Körpers. Er ist ein Gehirnbereich im Zwischenhirn und befindet sich unterhalb (=hypo) des Thalamus, dem größten Bereich des Zwischenhirns. Der Hypothalamus koordiniert als übergeordnetes Zentrum Wasser-, Salzhaushalt und Blutdruck. Er sorgt dafür, dass unsere Körpertemperatur konstant bleibt und regelt die Nahrungsaufnahme. Der Hypothalamus beeinflusst unser Gefühls- und Sexualverhalten und bestimmt, wann wir schlafen und wann wir wach sind. Außerdem ist er ein wichtiges Steuerorgan innerhalb des Hormonsystems, denn er reguliert, wann welche Menge eines Hormons gebildet wird.

I

Idiopathische Fazialisparese (Bellparese)

Die idiopathische Fazialisparese wurde erstmals 1827 von dem Londoner Arzt Charles Bell an sich selbst beschrieben und wird daher auch Bellparese oder Bellsche Lähmung genannt. Als idiopathisch bezeichnet man einen Krankheitszustand, der ohne erkennbare Ursache entstanden ist.

Inkubationszeit

Als Inkubationszeit bezeichnet man den Zeitraum von der Ansteckung mit dem Erreger (Infektion) bis zum Auftreten der ersten Symptome.

K

Knötchenflechte

Knötchenflechte (Lichen ruber planus) ist eine entzündliche Erkrankung von Haut und/oder Schleimhäuten. Im Bereich von Zunge und umgebenden Schleimhäuten äußert sie sich durch weißliche Knötchen (Läsionen), die oft netzartig miteinander verbunden sind. Die Knötchen können stark schmerzempfindlich oder aber völlig unempfindlich sein. Die Krankheit hält oft über Monate oder sogar Jahre an, bevor sie von selbst ausheilt. Um mögliche Entartungen des Gewebes rechtzeitig zu erkennen, müssen Patienten regelmäßig untersucht werden. Eine Kortison-Behandlung kann die Heilung beschleunigen.

Kortikosteroide

Kortikosteroide sind eine Gruppe von Steroidhormonen, die vom Körper in der Nebennierenrinde gebildet werden.

Kortison

Kortison ist ein lebenswichtiges Hormon, das in der Nebennierenrinde produziert wird. Es wird in der Leber zu Kortisol umgewandelt und beeinflusst zahlreiche Stoffwechselprozesse. In der Pharmazie wird es künstlich hergestellt und hat entzündungshemmende sowie das Immunsystem unterdrückende Wirkung.

L

Labyrinthitis

Bei einer Labyrinthitis greift die Entzündung des Mittelohrs auf das Innenohr über. Es kommt zu Drehschwindel, Schallempfindungsschwerhörigkeit und Erbrechen. Zur erkrankten Seite ist ein spontanes Augenzucken (Nystagmus) zu beobachten. Bei Fortschreiten der Erkrankung und Übergang in eine eitrige Labyrinthitis besteht das Risiko einer Meningitis. Eine eitrige Labyrinthitis hat immer bleibende Schäden zur Folge.

Landkartenzunge

Als Landkartenzunge (Lingua geographica) bezeichnet man eine Anomalie des Zungengewebes, bei der auf der Zunge charakteristische, wandernde Beläge mit weiß-gelblichen, erhabenen Rändern und rötlich-gesenktem Inneren auftreten. Infolge von Entzündungsprozessen kann sich Gewebe an der Zungenoberfläche ablösen, wodurch Geschmacksknospen freigelegt werden. Deren Empfindlichkeit kann dann steigen, was als Brennen empfunden wird. Die Landkartenzunge ist zwar unheilbar und meist chronisch, aber harmlos. Bis zu 15% der Bevölkerung sind davon betroffen.

Leukopenie

Als Leukopenie bezeichnet man die Verminderung der Zahl der weißen Blutkörperchen (Leukozyten) auf unter 4000/mm³.

Leukozytose

Als Leukozytose bezeichnet man die Vermehrung der Zahl der weißen Blutkörperchen (Leukozyten) auf über 10000/mm³.

Leukämie

Leukämie ist eine Erkrankung des blutbildenden Systems, die sich vor allem durch stark vermehrte Bildung von weißen Blutkörperchen (Leukozyten) auszeichnet. Sie wird auch als Blutkrebs bezeichnet.

Limbisches System

Als das limbische System wird eine Funktionseinheit des Gehirns bezeichnet, die im Zusam-menspiel mit anderen Gehirnregionen vor allem der Verarbeitung von Emotionen und der Ent-stehung von Triebverhalten dient. Hier werden u.a. auch Endorphine, körpereigene Morphine, ausgeschüttet.

Lyell-Syndrom

Als Lyell-Syndrom oder auch „Syndrom der verbrühten Haut" bezeichnet man eine sehr gefährliche allergische Reaktion auf Medikamente, die durch blasige Ablösung der Haut gekennzeichnet ist.

Lymphome

Als Lymphome bezeichnet man tumorartige Geschwülste aus veränderten weißen Blutkörperchen (Lymphozyten).

M

Malignom

Als Malignom bezeichnet man einen bösartigen (malignen) Tumor, der sich ausbreitet, also Metastasen bildet.

Mastzellen

Mastzellen sind spezielle weiße Blutkörperchen, die im Knochenmark gebildet werden. In ihren Bläschen speichern sie Botenstoffe wie Histamin und Heparin.

Mediastinitis

Eine Mediastinitis ist eine Entzündung des so genannten Mittelfells (Mediastinum), des Bindegewebes im Brustraum.

Meningozelen

Als Meningozelen bezeichnet man einseitige harte Auswulstungen am Dach der Nasenhaupthöhle, die durch abnorme Spaltbildung in der vorderen Schädelgrube zustanden kommen.

minimal-invasiv

Minimal-invasive Chirurgie verursacht in der Regel geringere Schmerzen und führt zu einer schnelleren Erholung des Patienten als die konventionelle Chirurgie.

Morbus Rendu-Osler

Morbus Rendu-Osler ist einer Erbkrankheit, bei der eine krankhafte Erweiterung der Blutgefäße vorliegt. Besonders häufig bilden sich Blutgefäßknötchen in der Nase, die platzen können.

Mukoviszidose

Mukoviszidose oder auch zystische Fibrose ist eine genetisch bedingte Stoffwechselerkrankung. Bei Patienten, die unter Mukoviszidose leiden, sind die Sekrete im ganzen Körper zu zähflüssig, was zu großen Problemen z.B. bei der Verdauung (Bauchspeicheldrüse, Galle, Dünndarm) oder in den Atemwegen (Bronchien, Nase) führt.

Mumps

Die Krankheit, auch Ziegenpeter genannt, wird durch das Mumps-Virus übertragen. Sie löst eine lebenslange Immunität aus und gehört deshalb zu den klassischen Kinderkrankheiten. Als häufigste Symptome treten Fieber und eine starke, meist beidseitige schmerzhafte Schwellung der Ohrspeicheldrüsen auf. Ein Impfschutz als Kombinationsimpfung steht zur Verfügung. Kleinkinder können ab dem vollendeten 11. Lebensmonat geschützt werden.

Muschelhyperplasie

Bei einer Muschelhyperplasie schwillt die Nasenschleimhaut als Reaktion auf eine chronisch allergische Entzündung an.

Musculus vocalis

Der M. vocalis bewirkt die Eigenspannung der Stimmbänder und schließt die Stimmritze.

Möller-Hunter-Glossitis

Möller-Hunter-Glossitis betrifft meist Patienten, die unter einer durch Vitamin-B12-Mangel bedingten Blutarmut (perniziöse Anämie) oder einem Befall von Wurmparasiten leiden, kann aber auch eigenständig auftreten. Sie äußert sich durch Anfälle von Zungenbrennen, das beim Kauen und Sprechen (Zungenbewegung) besonders heftig wird. Dabei zeigen sich leuchtend rote Flecken und Streifen mit vergrößerten Geschmacksknospen auf der ansonsten blassen Zunge, die leicht anschwillt. Der Rand der geröteten Bereiche glänzt und weist keine Geschmacksknospen auf.

N

Nasenendoskop

Mit dem Nasenendoskop können das Innere der Nase untersucht und kleinere chirurgische Eingriffe vorgenommen werden.

Nasopharynx-Karzinom

Das Nasopharynx-Karzinom ist eine Krebserkrankung des Nasen-Rachen-Raums.

Neue Influenza

Die Neue Influenza („Schweinegrippe") wird durch das Influenza-Virus  A/H1N1 ausgelöst. Diese pandemischen Influenza-Viren enthalten genetische Abschnitte von Influenza-Viren, die bei Vögeln, Schweinen und Menschen vorkommen. Sie werden wie alle Grippe-Erreger über Tröpfchen-Infektion, zum Beispiel beim Husten oder Niesen, weitergegeben.Die Verläufe sind insgesamt eher milder als bei einer saisonalen Influenza. Sie äußern sich durch einen akuten Krankheitsbeginn mit hohem Fieber, trockenem Husten, Atemnot, Kopf-, Hals- und Gliederschmerzen. Einige Schweinegrippe-Patienten klagen auch über Schnupfen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall, Fieber trat nicht in allen Fällen auf. Vor allem Kinder (0-4 J.) und junge Erwachsene (20-30-Jährige) sind betroffen. Gerade junge Erwachsene mit einer Grunderkrankung und Schwangere erleiden auffallend oft Komplikationen.

Das Auftreten der Neuen Influenza beschränkt sich anders als die saisonale Grippe nicht nur auf die Wintermonate. Seit Herbst 2009 steht eine Schutzimpfung gegen die Neue Influenza zur Verfügung. Die Kosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

O

Ohrspeicheldrüse

Die Ohrspeicheldrüse (Parotis oder Glandula parotidea) ist die größte Speicheldrüse. Sie liegt im Bereich des Unterkiefers, unterhalb des Ohres und produziert dünnflüssiges Sekret, das vorwiegend Kohlenhydrate zersetzt.

Orbitalphlegmone

Eine Orbitalphlegmone ist eine bakterielle Entzündung der Augenhöhle (Orbita).

Ostien

Ostien sind kleine Öffnungen, über welche die Nasennebenhöhlen mit den beiden Nasenhaupthöhlen verbunden sind. Sind die Eingänge zu den Nasennebenhöhlen anatomisch bedingt besonders eng, verschließen sie sich im Fall einer Erkältung schnell. Die Folge sind häufige Nebenhöhlenentzündungen. Die Ostien können operativ vergrößert werden.

Ostiomeataler Komplex

Als ostiomeatalen Komplex bezeichnet man die aus den Öffnungen (Ostien) zu den Kieferhöhlen, den vorderen Siebbeinzellen und ihrer Eingänge, und dem mittleren Nasengang bestehende funktionelle Einheit.

P

Pandemie

Unter einer Pandemie versteht man eine sich weit verbreitende, ganze Landstriche, Länder oder Kontinente erfassende Krankheit.Vermischen sich beispielsweise die Erbinformationen von zwei verschiedenen Influenza-Viren in einem Zwischenwirt (z.B. Schwein), tritt ein neuer Typ mit noch unbekannten Eigenschaften auf. Dieser so genannte Subtyp kann sich schnell ausbreiten, da die Menschen gegen diesen Erreger weder über natürliche noch durch eine Schutzimpfung aufgebaute Antikörper verfügen. Der jährliche Grippe-Impfschutz erfasst zwar neue Varianten des Influenza-Virus, d.h. leichte Veränderungen in der Oberflächenstruktur, aber keine komplett neuartigen Subtypen. Bricht eine Pandemie aus, muss daher - wie im Falle der Schweinegrippe - schnell ein Impfstoff gegen den neuen Subtyp entwickelt werden bzw. ein antiviral wirksames Medikament flächendeckend eingesetzt werden.

Papillom

Als Papillom bezeichnet man einen gutartigen Tumor, der an allen Schleimhäuten vorkommen kann.

Papillom

Als Papillom bezeichnet man einen vom Oberflächengewebe ausgehenden, meist gutartigen Tumor, der z.B. in der Mundschleimhaut, in den Harnwegen oder auch den Brustdrüsen auftreten kann. Es gibt Papillome, bei denen virusbedingte Ursachen erwiesen sind und die potenziell krebserregend sind.

Papillom

Als Papillom bezeichnet man einen vom Oberflächengewebe ausgehenden, meist gutartigen Tumor, der z.B. in der Mundschleimhaut, in den Harnwegen oder auch den Brustdrüsen auftreten kann. Es gibt Papillome, bei denen virusbedingte Ursachen erwiesen sind und die potenziell krebserregend sind.

Perforation der Nasenscheidewand

Eine Perforation in Form von Löchern oder Rissen in der Nasenscheidewand entsteht meist nach chirurgischen Eingriffen, nach Unfällen oder durch Kokain-Missbrauch. Bereitet die Perforation Beschwerden, kann sie in den meisten Fällen operativ behoben werden.

Perilymphfistel

Der Steigbügel ist das letzte Gehörknöchelchen in Richtung Innenohr. Er ist mit dem so genannten ovalen Fenster verwachsen, jener Membran, die den luftgefüllten Raum des Mittelohrs mit dem flüssigkeitsgefüllten Raum des Innenohrs verbindet. Wenn die Membran durch überhöhten Druck oder bei einer Ohroperation reißt, dringt die klare Flüssigkeit - die Perilymphe - aus dem Innenohr in das Mittelohr. Die röhrenförmige Verbindung, die dabei entsteht, nennt man eine Fistel. Noch häufiger kommt es zum Riss im Bereich des runden Fensters, das ebenfalls das Innenohr zum Mittelohr hin abschottet und als Druckausgleichsareal dient.

Phlegmone

Als Phlegmone bezeichnet man eine eitrige, sich diffus ausbreitende Infektion der Weichteile.

Polypen der Nase

Nasenpolypen sind chronisch-entzündliche oder durch Wassereinlagerung verursachte (ödematöse) Ausstülpungen der Schleimhaut. Sie können zu Behinderung der Nasenatmung, Geruchsverlust und Nebenhöhlenentzündungen führen.

Prick-Test

Beim Prick-Test werden unterschiedliche, möglicherweise Allergie-auslösende Substanzen (Allergene) auf den Unterarm des Patienten gegeben und die Haut mit einer Nadel leicht eingeritzt. So gelangt die Test-Flüssigkeit mit dem Allergen in die Haut und kann zu den kleinen Blutgefäßen in der Haut vordringen. Reagiert der Patient auf eine der Substanzen positiv, so kommt es im Bereich des entsprechenden Allergen-Tropfens bereits nach wenigen Minuten zu einer mehr oder weniger starken Rötung, zu Juckreiz und zur Quaddel-Bildung. Mit Hilfe des Prick-Tests kann man u.a. eine Sensibilisierung auf verschiedene Blütenpollen, Hausstaubmilben, Lebensmittel-Inhaltsstoffe, Insektengifte und Tierhaare nachweisen.

Privinismus

Als Privinismus bezeichnet man einen medikamentösen Schnupfen durch lang andauernde Anwendung eines abschwellenden Nasensprays, so dass die Nasenschleimhaut nicht mehr von allein abschwillt. Der Name ist von dem bekannten Nasenspray „Privin" abgeleitet.

Punktieren

Eine Punktion ist das gezielte Setzen einer Nadel, wobei entweder eine Flüssigkeit injiziert wird oder Körperflüssigkeit entnommen werden kann.

R

Resistenzen

Eine Resistenz gegen ein Antibiotikum besteht, wenn ein Bakterium sich so an das Medikament angepasst hat, dass es widerstandsfähig geworden ist, d.h. es wird nicht mehr durch diesen Wirkstoff zerstört. Die Infektion kann nicht ausheilen. Resistenzen entstehen meist, wenn Antibiotika zu häufig verabreicht werden.

Rheumatisches Fieber

Der so genannte Streptokokken-Rheumatismus ist eine entzündlich-rheumatische Erkrankung von Haut, Herz, Gelenken und Gehirn. Meist erkranken Kinder und Jugendliche nach Mandel- oder Rachenentzündung, seltener Erwachsene. Seit diese Krankheiten mit Antibiotika behandelt werden, ist diese Komplikation relativ selten geworden.

Rhinoskopie

Als Rhinoskopie wird die Untersuchung des Naseninneren mit Hilfe eines Nasenspekulums zum Offenhalten der Nase und einer Lichtquelle bezeichnet. Die hinteren Öffnungen werden dabei mit einem Spiegel durch den Rachen betrachtet, die innen gelegenen Öffnungen mit dem Nasenendoskop.

S

saisonal / perennial

In der medizinischen Fachwelt wird alternativ zu den Begriffen „saisonal/perennial" zunehmend eine internationale Einteilung nach Dauer und Schweregrad vorgenommen: Intermittierende (d.h. vorübergehend aussetzende) allergische Rhinitis (IAR) statt saisonal und persistierende (d.h. anhaltende) allergische Rhinitis (PAR) statt perennial.

Samter-Trias

Als Samter-Trias oder Aspirin-Trias bezeichnet man eine Unverträglichkeitsreaktion nach der Einnahme von Schmerzmitteln, typischerweise Acetylsalycilsäure (ASS), die sehr gehäuft gemeinsam mit Asthma bronchiale und nasalen Polypen auftritt.

Sarkoidose

Sarkoidose, auch Morbus Boeck genannt, ist eine Erkrankung des Bindegewebes bei der sich mikroskopisch kleine Knötchen (Granulome) bilden.

Schädelbasis

Die Schädelbasis umschließt nach innen das Gehirn.

Septumdeviation

Als Septumdeviation bezeichnet man eine Verschiebung oder Verkrümmung der Nasenscheidewand, die entweder wachstumsbedingt ist oder durch einen Unfall entstehen kann. Je nach Stärke ist die Nasenatmung oft einseitig behindert. Im Falle eines Schnupfens kann der Schleim hier schlechter abfließen und es kommt zu einer Nasennebenhöhlenentzündung.

serologisch

Serologie ist die Wissenschaft von den Antigenen und Antikörpern.

Soor

Soor ist eine Infektion der Mundschleimhaut durch den Hefepilz Candida albicans, der Teil der natürlichen Mundflora ist. Die Krankheit betrifft vor allem Patienten mit einem geschwächten Immunsystem. Sie äußert sich durch weiße, ablösbare Beläge auf der Schleimhaut, vor allem im Bereich des oberen und seitlichen Gaumens. Die Beläge sind schmerzempfindlich und bluten leicht.

spezifische Antikörper

Antikörperwerden auch Immunglobuline (Ig) genannt und sind Eiweißverbindungen (Glykoproteine), die der menschliche Körper nach Kontakt mit einem Fremdstoff (Antigen) bildet. Diese Antikörper können dann gezielt Antigene binden und damit bekämpfen.

Stenose

Als Stenose bezeichnet man eine angeborene oder erworbene Verengung.

T

T-Zellen

T-Zellen (T-Lymphozyten) sind eine Untergruppe der weißen Blutkörperchen, die für die  Immunabwehr zuständig sind. Sie kommen hauptsächlich in der Lymphflüssigkeit vor und reifen im Thymus (T), einem drüsenartigen Gebilde im oberen Brustraum, heran.

Toxoplasmose

Der parasitäre Erreger der Toxoplasmose befällt als Hauptwirt Katzen. Menschen können sich als Zwischenwirte mit den Eiern des Parasiten anstecken, die bei der Erstinfektion von Katzen ausgeschieden werden. Eine Toxoplasmose ist für gesunde Menschen ungefährlich und wird in der Regel nicht einmal bemerkt. Kommt es aber bei Schwangeren zu einer Erstinfektion, kann diese auf das Kind übertragen werden und zu schwerwiegenden Beeinträchtigungen des Ungeborenen führen. Schädigungen sind unter anderem an Organen wie Herz, Leber und Lunge sowie am Gehirn möglich. Auch immunschwache Menschen sind gefährdet.

Toxoplasmose

Toxoplasmose ist eine häufige Infektionskrankheit, die hauptsächlich Katzen befällt, aber auch auf den Menschen übertragen werden kann. Die Infektion verläuft zumeist beschwerdefrei.

Traumatische Perforation

Traumatisch ist eine Verletzung, die von außen, d.h. z.B. durch einen Unfall oder durch Gewalteinwirkung entstanden ist. Im Falle einer Trommelfellverletzung kann es sich auch um den unsachgemäßen Einsatz von Wattestäbchen handeln. Perforation bedeutet, dass das Trommelfell durchstoßen, gerissen oder durchlöchert ist.

Tuberkulose

Tuberkulose ist eine bakterielle Infektionskrankheit, die am häufigsten die Lungen angreift. Tritt sie im Kehlkopf auf, bezeichnet man sie als Kehlkopftuberkulose.

U

Uhrglasverband

Ein Uhrglasverband ist eine durchsichtige, runde Plexiglaskappe, die mit Pflaster eingefasst auf das Auge geklebt wird, um es vor Austrocknung zu schützen.

V

Verengte Ostien

Sind die Eingänge zu den Nasennebenhöhlen anatomisch bedingt besonders eng, verschließen sie sich im Fall einer Erkältung schnell. Die Folge sind häufige Nebenhöhlenentzündungen. Die Ostien können operativ vergrößert werden.

Virus-Hepatitis

Eine Hepatitis ist eine durch eine Virusinfektion ausgelöste Entzündung der Leber. Man unterscheidet die durch die Hepatitis-Viren A bis E hervorgerufenen Formen (klassische Virushepatitiden), von den nicht klassischen Formen, die durch andere Viren oder durch Bakterien bzw. Pilze ausgelöst werden.

W

Waldeyerschen Rachenring

Der Waldeyersche Ring besteht aus lymphatischem Gewebe und ist eine ringförmige Ansammlung von einzelnen Gewebsinseln, den Mandeln. Man unterscheidet Rachen-, Zungen- und Gaumenmandeln sowie Seitenstränge.

Wundrose

Als Wundrose (Erysipel) bezeichnet man eine bakterielle Entzündung der Haut, die vor allem bei Erwachsenen auftritt. Durch kleine Verletzungen der Haut sind Bakterien wie Streptokokken in die Haut eingedrungen und haben sich dort ausgebreitet.

Übersicht Bakterien

  • Pneumokokken sind paarweise gelagert und können schwere Infektionen wie beispielsweise Hirnhaut- und Lungenentzündungen hervorrufen.
  • Haemophilus influenzae sind stäbchenförmige Bakterien, die auf den Schleimhäuten von Nase, Rachen sowie Luftröhre sitzen. Sie können Bronchitis, Lungenentzündungen u.a. auslösen. Für eine akute Mittelohrentzündung sind die nicht-typisierbaren, unbekapselten Stämme von großer Bedeutung.
  • Streptococcus pyogenes löst Eiterbildung aus und ist vorrangig als Erreger für Scharlach sowie Mandelentzündungen bekannt.
  • Das Bakterium Staphylococcus aureus ähnelt einer Kugel. Es kann neben Hautinfektionen und Muskelerkrankungen auch Lungenentzündungen hervorrufen.
  • Moraxella catarrhalis gehört auch zur natürlichen Bakterienflora des Menschen. Trotzdem ist es ein Erreger für Bronchitis, Nasennebenhöhlen- und Lungenentzündungen.

Z

Zelen

Zelen sind Flüssigkeitsansammlungen in den Nebenhöhlen. Handelt es sich um Schleim, spricht man von Mukozelen, bei Eitersekret von Pyozelen.

Zoster oticus

Zoster oticus ist eines Sonderform des Herpes Zoster (u.a. Erreger der Windpocken und der Gürtelrose), also einer Erkrankung mit dem Varizella-Zoster-Virus aus der Familie der Herpes-Viren, bei dem speziell der Ohrbereich betroffen ist.

Zystisch

Als Zyste bezeichnet man einen durch ein Häutchen abgeteilten Gewebehohlraum, der mit Gewebswasser, Blut oder Eiter gefüllt sein kann.

Zytomegalie

Zytomegalie ist eine Erkrankung, die durch das Humane-Zytomegalie-Virus, ein Virus der Herpesgruppe, ausgelöst wird. Bei intaktem Immunsystem verläuft die Infektion fast ohne Symptome.

Ödem

Als Ödem bezeichnet man eine Schwellung durch Wassereinlagerung im Gewebe.

Ödem

Als Ödem bezeichnet man eine Schwellung durch Wassereinlagerung im Gewebe.

Ödem

Als Ödem bezeichnet man eine Schwellung durch Wassereinlagerung im Gewebe.

Ödem

Als Ödem bezeichnet man eine Schwellung durch Wassereinlagerung im Gewebe.

Ödem

Als Ödem bezeichnet man eine Schwellung durch Wassereinlagerung im Gewebe.

Ödem

Als Ödem bezeichnet man eine Schwellung durch Wassereinlagerung im Gewebe.

Ödem

Als Ödem bezeichnet man eine Schwellung durch Wassereinlagerung im Gewebe.

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